Welches Studium passt zu mir?

Schulabschluss und Zukunftsplanung, Studium oder Ausbildung, Gap Year oder direkt starten – vielleicht kennst du das Gefühl der Überforderung durch all diese Aufgaben und Fragen, die für manche im letzten Schuljahr und für andere schon früher auftauchen. Wir können dieses Gefühl sehr gut nachvollziehen und fragen uns deshalb mit dir, welches Studium zu dir passen könnte.

Falls dich gerade die Fragen "Welches Studium passt zu mir?" oder auch "Welcher Studiengang passt zu mir?" quälen sollten, du aber noch gar nicht so wirklich weißt, ob ein Studium überhaupt etwas für dich ist, dann gleich eines vorab: Ein Studium ist nicht der Königsweg per se! Das gilt sowohl für die Zeit direkt nach der Schule als auch später im Leben. Manchmal kommt es außerdem auf das Timing an und ein Studium passt vielleicht besser zu dir, wenn du erst praktische Erfahrungen sammeln oder einfach eine Auszeit vom Lernen nehmen konntest. Falls du dir also noch gar nicht sicher bist, ob du überhaupt oder jedenfalls jetzt gerade studieren möchtest, ist das völlig okay. Schau dir dann am besten im Anschluss an diesen Artikel unsere Ratgeber Studium oder Ausbildung? und Gap Year an.

Nun aber zu dem Fall, dass du dir schon relativ sicher bist, dass du studieren möchtest, aber noch nicht so sicher, was genau es denn sein soll. Online findest du unzählige Tests zur Studienwahl und es kann nicht schaden, mal einige von diesen zu machen – einerseits können sie dir wirklich dabei helfen, dein persönliches Interessensprofil zu erstellen und mit Studiengängen abzugleichen, andererseits kann es einfach spaßig sein, sich selbst zu befragen. Allerdings wird dir jeder gute Studientestanbieter immer dazu sagen, dass dir der Test zwar Hinweise bezüglich Interessen, Stärken und Studiengangempfehlungen geben, aber dir die Wahl nicht abnehmen kann. Letztendlich kannst du diese Ergebnisse berücksichtigen, musst aber deine Entscheidung mit dir, deinem Kopf und deinem Bauch ausmachen.

Dein Bauchgefühl können und möchten wir nicht beeinflussen, widmen wir uns also stattdessen den rationalen Fragen bei der Studienwahl, die du eventuell stellst. (Übrigens versuchen wir auch hier nicht, dich auf Biegen und Brechen von etwas zu überzeugen – du kannst am besten beurteilen, was für dich am besten ist).

Welches Studium passt zu mir?

Was sind meine Interessen?

Als allererstes stellt sich die Frage, was dich interessiert und was du dir für dich vorstellen kannst. Und das im besten Falle nicht nur für die etwa drei bis sechs Jahre Studienzeit, sondern generell, als Karriere. Jep, schwierige Frage und Entscheidung.

Natürlich gibt es Leute, die schon immer wussten, dass sie Ärztin oder Anwalt werden möchten. Und das ist super! Aber falls du weniger festgelegt bist, heißt das nicht, dass du weniger clever oder ambitioniert bist – wie so viele Menschen musst du dich einfach erst einmal zurechtfinden. Wenn du es von der anderen Seite betrachtest, gibt dir das etwas mehr Flexibilität hinsichtlich der Antwort auf "Welcher Studiengang passt zu mir?", denn du bist nicht unbedingt darauf angewiesen, zu einem bestimmten Studiengang zugelassen zu werden. Außerdem gibt es zahlreiche Studiengänge, an dessen Ende man nicht etwas Bestimmtes ist, also zum Beispiel Zahnarzt oder Lehrerin, sondern sich einfach in einem bestimmten Feld sehr gut auskennt und mehrere Tätigkeiten in diesem oder verwandten Feldern ausüben kann.

Welche Gebiete interessieren mich?

Wenn du mal ganz bewusst über dich selbst nachdenkst, lässt sich diese Frage in der Regel ganz gut beantworten. Wenn du zum Beispiel den Nachrichten selten folgst und nicht genau weißt, welche Minister/innen gerade amtieren, ist Politikwissenschaft vermutlich nichts für dich. Bist du bei jeder Schulparty praktisch automatisch die Person für die Organisation und es macht dir Spaß, könnte Eventmanagement etwas für dich sein. Wenn du der Star des Sportteams warst, könnte entweder ein reines Sportstudium oder ein Kombinationsfach wie Sportmanagement für dich in Frage kommen. Liegen dir (bestimmte) Sprachen besonders und du bist an deren Entstehung und der Kultur, die dahinterstehen, interessiert, könnten dir Anglistik, Romanistik oder sogar Sprachwissenschaft zusagen. Für Mathe, Informatik- oder Physik-Nerds gibt es natürlich die Fächer selbst und zudem besonders zukunftsträchtige Studiengänge wie Ingenieurwesen oder Wirtschaftsinformatik. Und die Theatersprösslinge möchten sich eventuell voll und ganz dem Schauspielerdasein widmen und sich an einer Schauspiel(hoch)schule bewerben.

Du siehst schon, dass dir folgende Frage beim Abwägen deiner Interessen etwas helfen kann: Welche Schulfächer mochte ich besonders? Beziehungsweise: In welchen Schulfächern war ich besonders gut? Oft geht sowieso beides Hand in Hand: Das, was dir besonders viel Spaß macht, kannst du oft auch sehr gut und umgekehrt.

Falls du schon in eine generelle Richtung tendierst, sieh dir einemal unsere Seite Studienwahl nach Fachbereichen dazu an.

Schulfach vs. Studienfach

Du solltest einige Fallen bezüglich der 1:1-Übertragung deiner Schulvorlieben auf das Studium beachten, denn: Ein Studienfach ist nicht (immer) vergleichbar mit der schulischen Auseinandersetzung mit einem Thema.

Dein Englisch-LK war das Beste in deiner Woche und du mochtest die Bücher, die ihr gelesen habt? Fantastisch, aber ein Anglistik Studium ist mehr als das: Es geht zum Beispiel darum, die Sprache an sich zu sezieren, was durchaus trocken sein kann. Du mochtest deinen Biokurs richtig gern, der Lehrer war nett und du warst froh, dass dir damit Chemie im Abi erspart geblieben ist? Leider funktioniert ein Studium der Biologie aber nicht ohne Chemie und nicht jeder Bio-Prof ist furchtbar sympathisch.

Ein Studium ist eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Feld und geht darüber hinaus, was du in der Schule gelernt hast. Das sollte es auch und wenn du Feuer und Flamme für etwas bist, wirst du das mögen. Wenn aber deine Schulvorlieben abhängig waren von bestimmten Themen innerhalb eines Faches, den Leuten im Kurs, der Lehrerin etc., ist dir ein Studium im gleichen Fach vielleicht zu viel. Schau dir deshalb am besten immer die Studienverlaufs- und Modulpläne deiner Wunschstudiengänge an, damit du keine unliebsamen Überraschungen erlebst. Gespräche mit Studierenden können dir ebenfalls weiterhelfen, dazu später mehr.

Was sind meine Stärken und Schwächen?

Studentin flext Bizeps wie Rosie the RiveterWenn du dir darüber klar wirst, welche Interessen du hast und weiterverfolgen möchtest, stellt sich dir eventuell die Frage: Kann ich das? Nun, wir haben ja gerade schon gesagt, dass sich das eine und das andere oft gegenseitig bedingen, also etwas können und etwas mögen. Abgesehen davon musst du vorm Studium nicht alles wissen und können – wozu würdest du dann studieren? Eine Neigung, ein Talent, ein Händchen für etwas sollte(n) aber vorhanden sein. Du kannst diesbezüglich checken, welche „Hard Skills“ und „Soft Skills“ du mitbringst, was du also schon weißt und kannst, aber auch, wie du mit dir und anderen umgehst.

Was sind meine Hard Skills?

Deine fachbezogenen Fähigkeiten können zum Beispiel ein ausgeprägtes Sprachgefühl sein oder die Leichtigkeit, mit der du mit Zahlen jonglierst. Vielleicht hast du dir selbst beigebracht, Code zu schreiben, oder bist ein Geigenwunderkind.

Du siehst wieder, wir gehen davon aus, dass dir das, was du kannst, Spaß macht. Aber: Du musst nicht alles machen, was du kannst, vor allem nicht, falls du gar nicht so sehr dafür schwärmst. Es gibt zum Beispiel durchaus Menschen, die ohne Probleme Kurvendiskussionen im Kopf abhandeln können (vermuten wir mal), vielleicht ist ihnen das aber ziemlich egal. Wenn du ein Studium wählst, weil du denkst, dass es dir leichtfällt oder weil du dir im Anschluss ein sicheres Gehalt ausrechnest, der Gedanke an die Vorlesungen dich aber jetzt schon langweilt, solltest du das noch einmal durchdenken.

Andersherum machst du vielleicht nichts lieber als Singen, aber deine Familie (und deine Nachbarn) sind davon nicht so begeistert? Es ist großartig, wenn du etwas richtig gerne machst, aber in manchen Fällen reicht es vielleicht doch nicht für das entsprechende Traumstudium. Das heißt aber nicht, dass du keine gute Alternative finden kannst, die dir Spaß macht, und du dafür ein Hobby fürs Leben hast.

Mein NC

Es hört sich gemein an, aber bei einem weniger prächtigen NC musst du dich gegebenenfalls nicht nur fragen, "Welches Studium passt zu mir?", sondern ebenfalls, welches für dich (ohne Wartesemester) möglich ist. Es gibt einfach Fächer, die auf einen exzellenten NC setzen, etwa Medizin und Psychologie, aber auch einige Fächer im Bereich Medien.

Die gute Nachricht: Kein Studiengang ohne Alternative. Falls du dich tatsächlich für obenstehende Bereiche interessieren solltest, schau doch mal auf unsere Partnerportale Gesundheit-studieren.com, Psychologie-studieren.de und Medien-studieren.net.

Was sind meine Soft Skills?

Bist du gut darin, eine Gruppenarbeit zu koordinieren? Bist du die Freundin, der immer alle alles anvertrauen? Hast du als einzige verstanden, wie sich diese eine Formel zusammensetzt, und erklärst es jetzt geduldig allen? Dann sind einige deiner Soft Skills Organisationstalent, Empathie und Integrität beziehungsweise ein didaktisch-pädagogisches Talent.

Gewisse Soft Skills sind für einige Studien- und Berufsrichtungen wichtiger als für andere und in manchen Fällen sind sie unabdingbar. Eine Programmiererin etwa, die viel allein am PC arbeitet, muss nicht unbedingt eine große Kommunikatorin sein oder Teamevents organisieren. Aber ein Pfleger, der sich ungern mit Menschen unterhält, oder eine Lehrerin, die nicht erklären kann – das wird Probleme geben.

Allerdings: Sowohl an Hard Skills als auch an Soft Skills kann man bis zu einem gewissen Grad arbeiten. Es ist aber fraglich, ob jemand, der Mathe hasst, jemals in einem mathelastigen Studium glücklich wird, und ob ein introvertierter Mensch in die Gastronomie einsteigen sollte.

Meine Art, zu lernen

Im Prinzip ist die Art, wie du lernst, ein weiteres Soft Skill. Ein „klassisches“ Vollzeitstudium an einer Universität erfolgreich zu absolvieren, ist eben nicht nur abhängig von deinem Interesse an und deinen Fähigkeiten in deinem Studienfach, sondern auch von der Art, wie du an es angehst.

Es hat viel mit Selbstorganisation und -disziplin sowie Ausdauer zu tun. Wenn du dir also überlegt hast, ob du die Inhalte deines Studiums interessant findest – wie gesagt, schau dir die Modulpläne und Musterstundenpläne an! – solltest du erwägen, ob die damit einhergehende Art des Lernens etwas für dich ist. Folgende Fragen können dir dabei helfen:

  • Bin ich gut darin, meine Tages- und Wochenplanung zu machen und mich daran zu halten?
  • Mache ich Dinge erst, wenn mir die Deadline im Nacken sitzt? Falls ja, bleibe ich dabei ruhig oder stresst mich das sehr?
  • Kann ich gut lernen, wenn mich niemand direkt kontrolliert?
  • Lese ich gerne lange Texte und diskutiere mit anderen darüber?
  • Habe ich den Nerv, mich mit etwas länger auseinanderzusetzen, wenn ich es nicht auf Anhieb verstehe? Bin ich schnell frustriert, wenn mir etwas nicht zufliegt?

Falls du nach diesen Fragen das Gefühl haben solltest, dass du vielleicht eher der Typ bist, der eine starke äußere Struktur braucht, um gut und gerne zu lernen, ist das nicht schlimm. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten als ein „klassisches“ Studium:

Ausbildung

Wir haben weiter oben schon unseren Ratgeber zum Thema „Studium oder Ausbildung?” erwähnt: Auch mit einer Ausbildung kannst du glücklich werden und – vor allem mit anschließenden Weiterbildungen – Karriere machen. Nach der Ausbildung kannst du dann immer noch ein Studium absolvieren, wenn dir danach der Sinn steht. Während du mit einer Vollzeitstelle beschäftigt bist und zur Berufsschule gehst, kannst du in der Regel außerdem lernen, Verantwortung zu übernehmen und zu einer bestimmten Zeit eine bestimmte Aufgabe gemacht zu haben. Das kann dir bei einem anschließenden Studium sehr helfen. Darüber hinaus nicht zu verachten: dein (erstes) Gehalt.

Duales Studium

Wir haben es hier noch gar nicht erwähnt – es gibt die Möglichkeit, Praxis und Theorie zu verbinden und dabei sowohl den theoretischen Unterbau als auch die Anwendung deines Wissens in einem Abwasch mitzunehmen. In einem dualen Studium verbindest du Studium an einer Hochschule mit der Arbeit in einem Praxisunternehmen. Wenn du ein ausbildungsintegrierendes duales Studium wählst, beendest du das Ganze zusätzlich mit einem anerkannten Ausbildungsabschluss.

Diese Form gibt dir sowohl Struktur von außen als auch Hörsaalbank und direktes „Machen“ mit Gehalt, es ist praktisch das Überraschungsei der Studienformen. Allerdings ist es mitunter sehr anstrengend und deshalb nicht für jede/n etwas.

Falls du dich detailliert über das duale Studium informieren möchtest, besuche unser Partnerportal Wegweiser-duales-Studium.de. Hier findest du alle Infos und Studiengänge, Hochschulen und Unternehmen sowie freie Studienplätze.

Dies sind schon einmal zwei Alternativen zu einem Vollzeitstudium, das den Schwerpunkt auf die Theorie legt. Aber kaum etwas im Leben ist schwarz und weiß, auch nicht ein „klassisches Studium“, deshalb haben wir noch ein paar Punkte, die für dich interessant sein können.

Übrigens: Sowohl für verschiedene Hochschulen und Fächer als auch für unterschiedliche Studienformen gibt es inzwischen viele Optionen, ohne Abitur zu studieren – lies dazu mehr in unserem Ratgeber

Studieren ohne Abitur

Wo man studiert, beeinflusst, wie man studiert

Innerhalb eines klassischen Vollzeitstudiums gibt es Nuancen, was die Lernmethoden und -inhalte angeht. Diese sind unter anderem abhängig von der Form der Hochschule. Schauen wir uns das einmal unter einzelnen Fragestellungen an.

Praktisch oder theoretisch?

Um das Beispiel von gerade wieder aufzunehmen: Wenn du ein Theater-AG-Enthusiast bist, ist die Vorstellung, Schauspiel zu studieren, natürlich toll. Dasselbe gilt für Musik und Kunst und andere kreative Formen. Es gibt Hochschulen für Schauspiel, für Film, für Musik, für Kunst – das sind die Hochschulformen, an denen du auf der Bühne arbeitest, drehst, musizierst bzw. malst. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft, Kunst auf Lehramt usw. zu studieren, und zwar an Universitäten: Hierbei handelt es sich dann vielmehr um eine theoretisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Materie (plus natürlich Pädagogik, wenn du etwas auf Lehramt studierst). Das kann ebenfalls sehr spannend sein, führt dich aber eher weg vom „Machen“ und hin zum „Denken“.

Falls es dir also etwa wichtig ist, auf der Bühne zu stehen und nicht darüber zu lesen, ist eine Schauspielhochschule der passendere Weg. Da diese Hochschulen allerdings viel Andrang haben und wenige Leute pro Semester zulassen, solltest du bei einer Absage nicht verzweifeln: Es gibt immer wieder Quereinsteiger/innen, die von eher theoretischen Studiengängen in die Praxis wechseln, was allerdings in der Regel viel Engagement neben dem eigentlichen Studium bedeutet, um zusätzliche Fertigkeiten und Connections zu erwerben. Dieses Beispiel kannst du dementsprechend auf andere Gebiete übertragen, die sowohl theoretisch als auch praktisch angegangen werden können – und falls es dann keine praktischere Studienvariante gibt, ist eine Ausbildung gegebenenfalls eine gute Alternative.

Uni oder FH?

Eine ähnliche Unterscheidung kannst du (immer noch) bezüglich Fachhochschulen und Universitäten finden – FHs betonen üblicherweise den Praxisbezug, Universitäten legen inzwischen zwar viel mehr Wert auf Praxismodule und Praktika, die Lehre ist aber in der Regel wissenschaftlich-analytischer. Informiere dich hierzu in unserem Ratgeber „Uni oder FH?“.

Privat oder staatlich?

Eine weitere Differenzierung hinsichtlich der Frage "Welches Studium passt zu mir?", kannst du bei der Frage "Privat oder staatlich studieren?" vornehmen. Ein Erststudium an einer staatlichen Hochschule ist – abgesehen von Semesterbeiträgen – in der Regel kostenlos, bei privaten Unis musst du pro Monat oder Semester (tief) in die Tasche greifen. Dafür kannst du üblicherweise davon ausgehen, dass dich zum Beispiel in einem BWL Studium nicht ein Hörsaal mit 200 Leuten und mehr erwartet – in einem wirtschaftlichen Studiengang an einer großen staatlichen Uni ist das der Normalfall. Dementsprechend ist die Betreuung, oft auch das Equipment der Hochschule und das allgemeine „Feeling“ je nach Form unterschiedlich.

Damit du dem Sektor der privaten Hochschulen schon einmal einige bekannte Namen zuordnen kannst, stellen wir dir hier kurz unsere derzeit am stärksten nachgefragten Partnerhochschulen in verschiedenen Studienformen vor (Stand August 2020).

Vollzeitstudium

Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius mit Standorten in Frankfurt/Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und den Studienzentren in Berlin, Düsseldorf und New York gehört mit rund 12.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten Bildungseinrichtungen in Deutschland.

Auf unserem Partnerportal Gesundheit-studieren.com (und zahlreichen anderen) findest du weitere Infos zur Hochschule Fresenius.

Duales Studium

IUBH Duales Studium

Die IUBH Duales Studium ist eine staatlich anerkannte private Hochschule mit 21 Standorten in Deutschland und Österreich. Das Studienangebot umfasst Bachelorstudiengänge aus ganz unterschiedlichen Bereichen – ob Soziales, Technik, BWL, Marketing, Tourismus oder Personal.

Finde auf unserem Partnerportal Wegweiser-duales-studium.de mehr Informationen und Studiengänge zur IUBH Duales Studium.

Fernstudium

IUBH Fernstudium

Das IUBH Fernstudium setzt auf maximale Flexibilität: Der Lehrstoff ist als Skript oder in Form von Lernvideos und Interactive Books® von überall abrufbar, Studierende können zwischen einem Voll- oder Teilzeitstudium wählen, es gibt keine Präsenzpflicht und der Studienstart ist jederzeit möglich.

Finde auf unserem Partnerportal Studieren-berufsbegleitend.de mehr Informationen und Studiengänge zur IUBH Fernstudium.

Große oder kleine Uni?

Spoiler Alert: Beides hat seine Vor- und Nachteile. Bei kleineren Studierendenzahlen könntest du an einer staatlichen kleinen Uni Glück haben bezüglich einer individuelleren Betreuung, da Lehrende und Studierende sich schneller und besser kennen und Dozierende dich eventuell sogar mit Namen ansprechen können. Auch schätzen einige Leute einen übersichtlicheren Campus in einer – zumeist entsprechend kleineren – Stadt, die oftmals geringere Lebenshaltungskosten bedeutet.

Allerdings ist der Reiz einer großen Uni (oft verbunden mit einer Großstadt) auch nicht zu verkennen – oftmals größere Auswahl bei den Studienfächern, viele Möglichkeiten, neue Leute kennenzulernen, und in der Regel bessere Optionen für Praktika und Nebenjobs. Vielleicht hast du sogar Glück und wählst an einer großen Uni einen kleineren Studiengang, dann hast du das Flair einer Großraumuni mit den Vorzügen einer persönlicheren Studienumgebung.

Vollzeit oder "nebenbei"?

Bevor wir es vergessen: Es gibt noch die Studienformen eines Fernstudiums oder berufsbegleitenden Präsenzstudiums. Die Frage danach stellt sich dir vielleicht nicht, wenn du direkt nach der Schule ein Studium aufnehmen möchtest, weil zu diesem Zeitpunkt ein Vollzeitstudium die häufigste Wahl ist. Aber falls du schon eine Ausbildung gemacht haben und/oder bereits (in Vollzeit) arbeiten solltest, denkst du eventuell darüber nach, ein berufsbegleitendes Studium oder ein Fernstudium zu beginnen. Falls dich das interessiert, schau doch mal auf unserem Partnerportal Studieren-berufsbegleitend.de vorbei.

Karrierefragen

Student musss sich zwischen mehreren Türen entscheidenNachdem wir besprochen haben, wo deine Interessen liegen, kommt nun die beliebteste Frage unter engeren und weitläufigeren Familienmitgliedern. Während du dich fragst "Welcher Studiengang passt zu mir?", fragen sie dich oft: „Und was machst du dann damit?"

Nun gut, bei der Frage, welches Studium zu dir passt, solltest du das vorab vielleicht wirklich nicht ganz ignorieren. Es ist keineswegs schlecht, zumindest eine grobe Idee davon zu haben, was du mit deinem Studium anfangen möchtest bzw. kannst.

Aber: Eine Studienentscheidung, die von vermeintlich sicheren Berufsperspektiven getragen ist, ist nicht unbedingt eine, die dich glücklich machen wird. Abgesehen davon verändern sich Berufsprofile und Karrierechancen: Derzeit ist beispielsweise Data Science ein Studiengang, der großes Potenzial verspricht, in zehn Jahren brauchen wir aber vielleicht (noch mehr) Umweltmanager/innen, weil sich keiner an Klimaabkommen gehalten hat.

Vielleicht bist du dir schon recht sicher, in welche Richtung du möchtest und überlegst jetzt, mit welchem Studiengang du am besten dort landen kannst – vollkommen legitim! Wenn du dich zum Beispiel schon immer als Projektmanagerin im Bauwesen gesehen hast – Bachelor in Bauingenieurwesen, Master im (Projekt)Management oder direkt Bachelor im Projektmanagement Bauwesen. Fertig.

Aber: Nicht jede/r hat feste Vorstellungen vom Rest seines/ihres Lebens (gilt übrigens auch für viele Leute in ihren 20ern, 30ern usw.) und Lebensläufe sind inzwischen oft nicht mehr schnurgerade. Es ist also vollkommen okay, abzuwägen, umzuentscheiden, sich neu zu orientieren, vor, während und nach deiner Ausbildung oder deinem Studium. Generell übrigens gibt es immer wieder Leute, die etwas studieren und am Ende etwas anderes machen – der Geisteswissenschaftler, der Unternehmen berät, die Jurastudentin, die Redakteurin wird, oder die BWLerin, die einen Bio-Bauernhof betreibt.

Falls dir gar nicht vorschweben sollte, was du mit welchem Studium erreichen kannst, gibt es mehrere Möglichkeiten für dich. Als da wären…

  • Studienberatung
    Sowohl an den Unis selbst als auch bei der Agentur für Arbeit sowie bei privaten Anbietern kannst du Termine für zum Teil sehr ausführliche Studien- und Berufsberatungen vereinbaren. Inzwischen gibt es diese zudem häufig in virtueller Form.
  • (Hochschul-)Messen
    Es gibt zum Beispiel Messen, auf denen sich verschiedene Hochschulen zu einem bestimmten Studienbereich vorstellen. Häufig kannst du dich hier auch mit Studierenden unterhalten, die wissen nun wirklich, was an ihrer Uni passiert.
  • Schnupperstudium und/oder Orientierungsstudium
    Ein Schnupperstudium erstreckt sich zumeist über einige Tage oder einen längeren Zeitraum mit einzelnen Veranstaltungen, ein Orientierungsstudium bedeutet meist, sich für ein oder zwei Semester ganz auf das Unileben einzulassen. Oft kannst du dir sogar bereits belegte Veranstaltungen anrechnen lassen, falls du das Studium anschließend fortsetzen möchtest. Falls nicht, hast du auf jeden Fall gelernt, was du nicht machen möchtest.
  • Gespräche mit Familie und Freund/innen
    Konstruktive Gespräche mit Menschen, die dich gut kennen, können dir helfen, deine eigenen Stärken und Schwächen aus einer anderen Perspektive zu sehen. Außerdem haben (ältere) Geschwister oder Freund/innen vielleicht schon bestimmte Erfahrungen gemacht und können berichten.

Mit Sicherheit haben sich jetzt noch lange nicht alle Fragen bezüglich der „Welches Studium passt zu mir?“-Problematik geklärt, aber vielleicht bist du schon ein Stück weiter.

Schau dich auf jeden Fall gerne auf unseren ausführlichen Beschreibungen zu über 100 Studiengängen um, dort findest du in vielen Fällen direkt eine Datenbank, in der du nachsehen kannst, welche Unis diesen Studiengang anbieten. Außerdem haben wir zu vielen Fachrichtungen eigene Partnerportale, die findest du ebenfalls auf diesen Seiten. Darüber hinaus gilt: Durchatmen, Tee (oder Kaffee) trinken und auf Kopf und Bauch hören.

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