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Studium in Stuttgart

“Schaffe, Schaffe, Häusle baue” - dieser Spruch ist eng mit der Stadt Stuttgart verbunden. Die Schwabenhauptstadt hat aber noch viel mehr zu bieten: Wir informieren dich umfassend über die baden-württembergische Landeshauptstadt und vielleicht ist die Stadt am Neckar ja schon bald dein neues Zuhause?

Studium in Stuttgart: mal ganz oben, mal ganz unten

Stuttgart ist vielseitig: Weltkonzerne aus der Automobilindustrie wie Daimler oder Porsche, kulinarische Highlights, Weinberge inmitten der Stadt, Panorama-Aussichten, zahlreiche Grünflächen sowie große Volksfeste machen die Stadt attraktiv, gerade auch für Studieninteressierte. Außerdem ist Stuttgart die Stadt der Höhenunterschiede und Hügel – fast 350 Meter liegen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt der Stadt. Die zahlreichen Hügel bieten nicht nur die perfekten Bedingungen für den Weinbau, sondern auch schöne Ausblicke auf die in einem Talkessel des Neckar gelegene Stadt. Schduegerd, wie es auf Schwäbisch heißt, ist übrigens nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsstandort, sondern punktet auch mit einer großartigen kulturellen Szene und traditioneller Küche.

Für ein Studium in Stuttgart sprechen bei genauem Hinsehen also gleich mehrere Gründe. Du bist noch unsicher, ob du für dein Studium in die Schwabenmetropole ziehen möchtest? Das ist verständlich, schließlich ist dies keine leichtfertige Entscheidung. Wir möchten dir die wichtigsten Infos für ein Leben und das Studium in Stuttgart bereitstellen, damit dir die Entscheidung leichter fällt. Solltest du noch überlegen, welcher Studiengang überhaupt zu dir passt, lies auch unsere Artikel „Welches Studium passt zu mir?“ und “Was soll ich studieren?".

Hochschulen finden in Stuttgart

Du hast dich für Stuttgart entschieden, weißt aber noch nicht, an welcher Hochschule du studieren möchtest? Keine Sorge, in Stuttgart ist wirklich für jeden und jede was dabei. Sprachliebhaber/innen, Labormäuse und künstlerisch Interessierte kommen alle auf ihre Kosten. Du magst ausgefallenere Studiengänge? Wie wäre es mit Waldorfpädagogik oder Figurentheater? Die sieben öffentlichen und die sechs privaten Hochschulen lassen keine Wünsche offen. Bei der Entscheidung, ob es eine staatliche oder eine private Hochschule sein soll, hilft dir auch unser Artikel „Privat oder staatlich studieren?“.

Die bekanntesten Hochschulen in Stuttgart

Um dir bei der Vielzahl an Möglichkeiten eine erste Orientierungshilfe zu geben, stellen wir dir die vier bekanntesten Hochschulen in Stuttgart vor. Darunter findest du auch eine recht bekannte duale Hochschule – wenn du dich mit dem dualen Studium und anderen Formen noch nicht auskennst, hilft dir unser Ratgeber zu den verschiedenen Studienformen.

Universität Stuttgart

Die staatliche Universität Stuttgart ist mit Abstand die größte Hochschule der Stadt. Im Wintersemester 2020/21 waren dort über 20.000 Studierende eingeschrieben - rund ein Drittel der über 60.000 Studierenden in Stuttgart. Dies ist bei rund 160 Bachelor- und Masterstudiengängen auch nicht verwunderlich. Zwar ist die Universität überwiegend technisch orientiert, verfolgt aber eine interdisziplinäre Integration von Ingenieur-, Natur-, Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Du hast noch keine Idee, welches Fach du studieren möchtest? Auf unseren Übersichtsseiten beispielsweise zum Bereich Wirtschaft, Management und Logistik oder zum Bereich Gesellschafts- und Sozialwissenschaften kannst du dir Inspiration holen.

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg muss sich nicht verstecken, zumal sie die erste duale Hochschule Deutschlands war. Über 34.000 Studierende und ungefähr 50 Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Sozialwesen und Gesundheit an neun Standorten in Baden-Württemberg sprechen für sich. Am Standort Stuttgart hast du über 7.000 Kommiliton/innen. Aber du verbringst deine Zeit nicht nur an der Hochschule, sondern arbeitest bereits während des Studiums bei Partnerunternehmen. Auf diese Weise kannst du also schon Berufsluft schnuppern und das sogar mit guter Zukunftsperspektive: Mehr als 85 Prozent der Absolvent/innen werden nach dem Studium vom Partnerunternehmen übernommen oder unterschreiben schon vor Ende des Studiums einen Arbeitsvertrag.

Universität Hohenheim

Die staatliche Universität Hohenheim verfügt mit ungefähr 8.000 Studierenden vielleicht nicht über so viele wie die Universität Stuttgart, dafür aber über eine der schönsten Campusanlagen in Deutschland. Wer (barocke) Schlösser mag und gerne Menschen aus aller Welt um sich herum hat, ist hier richtig. Viele Räume der Universität befinden sich im Schloss Hohenheim und Studierende aus rund 100 Nationen sind dort eingeschrieben. Die mehr als 40 angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge konzentrieren sich fachlich auf die Bereiche Agrar-, Natur-, Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaften.

Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Wer eher künstlerisch begabt ist, ist an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart gut aufgehoben. Mit um die 900 Studierenden geht es dort auch eher beschaulich zu. Trotzdem hat die Hochschule einiges zu bieten. Und damit ist nicht nur das unverwechselbare Hochschulgebäude mit seinem markanten Turm gemeint – zusätzlich gibt es auch noch ein eigenes Theatergebäude. Die Hochschule ist somit nicht nur ein Ort für Studierende, sondern auch Austragungsort für Konzerte und ein kulturelles Zentrum. Abgesehen von der großen Bandbreite hinsichtlich der Studiengänge in der Musik und im darstellenden Bereich (Schauspiel, Sprechkunst), werden hier auch sehr seltene bzw. einzigartige Studiengänge wie Figurentheater sowie Sprechkunst und Kommunikationspädagogik angeboten.

Leben in Stuttgart

Wenn man an Großstädte in Deutschland denkt, ist Stuttgart wahrscheinlich nicht dabei, trotz mehr als 600.000 Einwohnern. Dabei ist die Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Die 23 Stadtbezirke zeichnen ein vielfältiges Bild – von dörflichem Idyll bis Großstadtflair ist alles dabei. Und auch sonst gibt es in Stuttgart mehr Natur als man vielleicht denkt. Fast die Hälfte der Stadtfläche besteht aus Wäldern, Äckern und Parks. Die zahlreichen Parks ziehen sich als grüner Gürtel durch die Innenstadt. Und das Beste daran ist, dass Stuttgarter/innen die Natur oft bei Sonnenschein genießen können: Während die Studierenden in Hamburg und Münster oft das Haus ohne Regenschirm nicht verlassen können, gibt es in Stuttgart mit mehr als 2.000 Sonnenstunden pro Jahr ausreichend Vitamin D.

Wenn du lieber die Rolltreppe statt Treppen nimmst, bist du in Stuttgart allerdings falsch. Denn in kaum einer anderen Stadt gibt es mehr Freilufttreppen (Stäffele). Wie viele es davon genau gibt, weiß keiner so genau. Schätzungen zufolge sind es 400 bis 600. Du fragst dich, warum es so viele Treppen gibt? Das hängt insbesondere mit der Geschichte der Stadt und dem Weinbau zusammen. Um die Weinhänge bewirtschaften zu können, wurden die Staffeln (steile Treppen) angelegt. Wer sich heute vom Kessel zur Halbhöhe begeben möchte, bleibt daher nichts anderes übrig, als Treppen zu laufen. Dafür hält es fit! Falls du dich nicht entscheiden kannst, welche Staffeln sich lohnen, haben wir eine Empfehlung für dich: die Eugenstaffel. Wer die vielen Stufen erklommen hat, kann den schönen Galateabrunnen bestaunen und wird mit einem tollen Ausblick auf die Stadt belohnt.

Das ganze Treppengesteige ist aber leider nicht der einzige Nachteil der Kessellage: Durch sie hat die Stadt immer wieder mit Feinstaub-Problemen zu kämpfen (das und natürlich das Bahnprojekt Stuttgart 21 sorgten immer mal wieder für negative Schlagzeilen). Die Stadt ist aber keinesfalls untätig und bemüht sich um Maßnahmen, um der Feinstaub-Belastung entgegen zu wirken und seien wir mal ganz ehrlich, jede Stadt hat ihre Schattenseiten.

Der schwäbische Dialekt ist zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig. Schwaben und Schwäbinnen sind eher praktisch und bodenständig veranlagt und gelten gemeinhin als, na, sagen wir mal, sparsam – aber wir wollen natürlich auch nicht verallgemeinern! Wenn du dich nicht direkt als „Neigschmeckte“ (Zugezogene/r) zu erkennen geben möchtest, bestell beim Bäcker keine Brezel und keine Schrippe/Semmel. Sag lieber „a Brezle“ oder „a Weckle“. Stuttgarter lieben auch ihre Kehrwoche, also die Woche, in der eine Mietpartei die Treppe, den Bürgersteig oder ähnliches reinigen muss – man muss das Häusle halt nicht nur bauen, sondern auch sauber halten. Das klingt sehr spießig für dich? Keine Sorge. Die Stuttgarter wissen auch, wie man feiert. Insbesondere im Sommer findet so gut wie jedes Wochenende ein anderes Fest statt, wenn nicht gerade eine Pandemie im Umlauf ist. Na dann, Broschd!

Die besten Viertel...

  • West

    Im Stuttgarter Westen bist du bestens aufgehoben: Hier leben vor allem Singles und Studierende. Wenn du sowohl zentral wohnen als auch Natur in der Nähe haben möchtest, ist Stuttgart West perfekt für dich. Großflächige Waldgebiete und Seen bieten dir Gelegenheit zur Erholung vom Unistress und zum Seele-baumeln-lassen. Statt großer Einkaufshäuser prägen kleine Geschäfte und unzählige Lokale das Bild des Viertels. Du brauchst also keine Angst zu haben. Kulturelle Einrichtungen gibt es hier genug! Parkplätze allerdings wirst du hier oft vergeblich suchen.

  • Bad Cannstatt

    Bad Cannstatt ist der größte und älteste Stadtbezirk Stuttgarts. Die Altstadt mit ihren engen Gässchen und den Fachwerkhäusern verleiht dem Viertel einen ganz besonderen Charme. Und Mineralwasserfans aufgepasst: Stuttgart besitzt nach Budapest das größte Mineralwasser-Vorkommen Europas. Etwa 500 Liter pro Sekunde sprudeln täglich aus den Quellen, die vor allem in Bad Cannstatt liegen. Vielleicht wäre ein Besuch eines Mineralbades genau das Richtige für deinen zoomgequälten Geist, denn wer möchte nicht gerne mal in Mineralwasser schwimmen? Neben den Bädern wartet das Viertel aber noch mit weiteren beliebten Ausflugszielen wie dem zoologisch-botanischen Garten Wilhelma oder der Porsche-Arena auf. Nicht zu vergessen ist auch das Cannstatter Volksfest, welches jedes Jahr auf dem Cannstatter Wasen im Neckarpark stattfindet und wahrscheinlich sogar dem einen oder der anderen vom Hörensagen bekannt ist.

  • Mitte

    In Mitte sind alle am richtigen Platz, die etwas erleben wollen. Der Bezirk bietet unzählige Möglichkeiten, sowohl kulturell als auch zum Ausgehen. Hier reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die nächste: sei es Schlossplatz, Landtag, altes und neues Schloss, Staatstheater oder Staatsgalerie. Ausgiebiges Shoppen gehört zu deinen Lieblingsbeschäftigungen? Für dich kann es gar nicht genug Geschäfte geben? Dann bist du hier goldrichtig: Die autofreie Königsstraße ist eine der längsten Einkaufsmeilen Europas. In all dem Trubel hat aber auch die Natur einen Platz: Der Schlossplatz inklusive der Schlossgartenanlagen zählt zu den schönsten innerstädtischen Grünanlagen Deutschlands.

  • Ost

    Der Stadtbezirk Ost zeichnet sich vor allem durch seine Diversität aus. Das betrifft sowohl die Menschen, die dort leben, als auch die Baustile. Backsteinbauten treffen auf große Villen und dörflichen Charme. Das Viertel punktet aber nicht durch seine Diversität, sondern auch durch seine Zentrumsnähe und Naherholungsgebiete. Egal ob der Park der Villa Berg, der Untere Schlossgarten oder die Waldebene Ost – Gelegenheiten für einen schönen Spaziergang gibt es genug! Das kulturelle Angebot ist zugegebenermaßen ausbaufähig, aber Stuttgart Mitte ist nicht weit entfernt und die Anbindung ist gut. Außerdem lassen die idyllischen Aussichtspunkte auf die Stuttgarter Innenstadt das geringe kulturelle Angebot fast schon in Vergessenheit geraten.

...und wie man dort wohnt

Wohnungen in deutschen Großstädten sind weiterhin Mangelware. Der Bedarf übersteigt die Anzahl an gebauten Wohnungen um ein Vielfaches. Das gilt leider auch für Stuttgart. Davon solltest du dich aber auf keinen Fall entmutigen lassen! Lies dazu auch unseren Ratgeberartikel „Tipps bei der Wohnungssuche“. Auch wenn man Abstriche machen muss, findet man in der Regel immer eine Bleibe, in der es sich aushalten lässt. Und wenn du erst einmal vor Ort bist, lässt es sich auch leichter weitersuchen, falls die erste WG oder Wohnung doch nicht perfekt sein sollte. Damit du weißt, in welchem Viertel du mit welchen Vorzügen und Kosten rechnen solltest, gehen wir unsere Top-Viertel noch einmal mit dir durch:

  • West
    • zentral und grün zugleich
    • kleine Geschäfte statt großer Einkaufshäuser
    • ausreichend großes Kulturangebot
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 13,80
  • Bad Cannstatt
    • charmante Altstadt mit Gassen und Fachwerkhäusern
    • Mineralbäder und beliebte Ausflugsziele
    • beherbergt eines der größten und meistbesuchten Volksfeste in Europa
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 12,30
  • Mitte
    • für alle, die Trubel und Shopping lieben
    • unzählige Möglichkeiten zum Ausgehen
    • vielseitiges Kulturangebot
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 14,30
  • Ost
    • Dorfidyll trifft auf Arbeitersiedlungen und Industrieflächen
    • Diversität statt Einfalt
    • Zentrumsnähe und Naherholungsgebiete zugleich
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 14,10
Blick auf die Grabkapelle in Stuttgart mit umliegender Landschaft

Stuttgart in einem Satz

„Ein Leben ohne Stäffele ist möglich, aber sinnlos.“

Stäffelesführer Oliver, frei nach Loriot und seinen Möpsen

Die besten...

  • ...Clubs & Bars

    Auf einen Besuch von Bars und insbesondere von Clubs mussten und müssen wir in Pandemiezeiten leider oft verzichten. Aktuell (Stand Anfang Januar 2022) sind Diskotheken, Bars und Clubs geschlossen. Grundlage dafür ist die neue Coronaverordnung, die in Baden-Württemberg am 28. Januar 2022 in Kraft getreten ist. Nähere Informationen zu den aktuellen Regeln findest du auf der Website des Landes Baden-Württemberg. Auch wenn du aktuell auf durchzechte Partynächte in Clubs verzichten musst, wollen wir Dir die besten Clubs und Bars vorstellen, damit du weißt, wo du so richtig Gas geben kannst, sobald es wieder möglich ist.

    Clubs in Stuttgart

    Universum

    Der Club Universum bedient gleich eine ganze Bandbreite an Musikgeschmäckern. Mit drei Floors ist auch ausreichend Platz für Konzerte, Partys und die ausgehungerte Feiermeute vorhanden. Rock-, Indie- und Punkliebhaber kommen bei der legendären Samstagspartyreihe voll auf ihre Kosten. Wenn du auf härtere Sachen wie Nu & Old Metal, Metalcore oder Deathcore abfährst, solltest du der monatlichen Bleeding Nose einen Besuch abstatten. Und das Beste daran: du kannst die Bahnfahrt nach Hause direkt vor der Tür des Clubs antreten.

    Club Lehmann

    Der Club Lehmann ist bekannt für seine hochkarätigen Techno-Partys. Dementsprechend herrscht hier normalerweise immer viel Betrieb und lange Wartezeiten vor dem Club sind keine Seltenheit. Bisweilen bietet der Club neben Techno-Fans aber auch der Gothic-Szene und der LGBTQIA+-Community die perfekte Partyhochburg.

    Perkins Park

    Im Perkins Park am Killesberg werden schon seit Jahrzehnten wilde Nächte verbracht. Du musst aber wissen, dass du hier nicht einfach in Jogginghose kommen kannst. Passend zum stylischen Ambiente, macht der Dresscode das Tanzen mit Sneakern in der Regel nicht möglich. Wenn du dir aber das passende Outfit zurechtgelegt hast, steht einer unvergesslichen Nacht nichts mehr im Wege. Profitieren kannst du unter anderem von den Schülern- und Studentenspecials. Musikalisch wird oft Mixed Music geboten.

    Schräglage

    Stuttgart wird bisweilen als „Mutterstadt des deutschen Hip Hop“ bezeichnet. Die Fantastischen Vier sind vielleicht das bekannteste Beispiel dafür. Im Club Schräglage wird diesem Umstand gebührend Tribut gezollt. Hier gibt es lokalen Hip Hop, getanzt wird stilecht auf einer Halfpipe und das Publikum ist jung und stylish. Tischkicker, ein Raucher-Bereich und Sitzgelegenheiten versüßen dem einen oder der anderen den Abend.

    Bars in Stuttgart

    Jigger & Spoon

    Kaum zu glauben, aber der alte Tresorraum einer Bank hat sich heute in eine außergewöhnliche Location für deinen nächsten Abend mit Freund/innen verwandelt – in der Bar Jigger & Spoon lassen sich erstklassige Drinks genießen. Beim Mixen kommen nicht nur der Messbecher (Jigger) und der Löffel (Spoon) zum Einsatz, sondern auch der Bunsenbrenner. Dunkle Holzvertäfelung und viel Messing im 20er-Jahre-Stil erzeugen eine besondere Atmosphäre. Besonders verläuft auch der Einlass in die Bar: Dieser erfolgt nach dem Vorbild der Speakeasy-Bars - zu Zeiten der Prohibition in den USA, auch während der Verkauf und Ausschank von Alkohol verboten war, wurden in illegalen Kneipen, den Speakeasies, weiterhin hochprozentige Getränke ausgeschenkt. Der Einlass erfolgt deshalb auch im Jigger & Spoon eher heimlich, per Klingel am Hauseingang. Zigarrenliebhaber sind hier ebenfalls goldrichtig: In der Raucherlounge wird aus dem hauseigenen Humidor eine erlesene Auswahl feinster, aromatischer Zigarren angeboten. Von Donnerstag bis Samstag hat die Bar bis vier Uhr nachts geöffnet, von Sonntag bis Mittwoch hingegen nur bis drei Uhr. Dafür öffnet die Bar jeden Tag bereits um 17 Uhr den Zugang zum Spirituosentresor. Nur Gold wirst du hier leider nicht finden.

    Schwarz-Weiß- Bar

    Für viele ist die Schwarz-Weiß-Bar in Stuttgart-Mitte die “allerbeschde” Bar im Kessel. Und das trotz ihrer mit 26 Quadratmetern eher geringen Größe. Dafür wird der Cocktail hier noch zelebriert und besonderer Wert auf kreative Rezepturen, hochwertige Spirituosen und deren Inszenierung gelegt. Untermalt wird der Genuss der alkoholischen Getränke durch leise Jazzmusik, die für 50er-Jahre-Atmosphäre sorgt. Die Öffnungszeiten der Bar sind perfekt auf die Bedürfnisse von Nachteulen zugeschnitten: Freitag und Samstag können alkoholische Getränke bis fünf Uhr, von Sonntag bis Donnerstag bis drei Uhr nachts konsumiert werden.

    Mata Hari

    Mata Hari ist nicht nur der Künstlername einer niederländischen Tänzerin (mit diversen Nebenbeschäftigungen), sondern auch “die” Bar für Studierende. Die Einrichtung mit Sofas und Sitzbänken lässt das Gefühl aufkommen, als würdest du dich in einem gemütlichen Wohnzimmer befinden. Noch ein Geheimtipp für Skateboard Liebhaber/innen: Im Keller des Gebäudes befindet sich eine Skateboard Minirampe. Bei alldem soll natürlich der Durst, aber auch der Hunger gestillt werden. Neben einer großen Auswahl an exotischen Bier- und Weinsorten zu studifreundlichen Preisen werden Klassiker wie Käsespätzle, frische Paninis, Tapas oder Nudelgerichte angeboten. Zusätzlich bieten zwei Außenbereiche ausreichend Gelegenheit, auch unter freiem Himmel Leute kennenzulernen. Die Möglichkeit dazu hast du an Wochentagen ab 15 bis zwei Uhr nachts und am Wochenende sogar bis drei Uhr nachts.

    Fou Fou

    Diese Bar ist nichts für Spießer/innen. Die Fou Fou Bar mitten im Rotlichtviertel Stuttgarts besticht durch einen verrückten Haufen vor und hinter der Bar – und das sagen sie selbst. Hier erwarten euch die beliebtesten internationalen Cocktail-Standards, über 50 Whiskeys sowie eine Auswahl an stetig neu kreierten Cocktails. Dabei wird wild mit Lorbeer und Basilikum experimentiert. Zu den neuesten Kreationen gibt es Soul, Funk und Elektro als musikalische Beilage. Auch an die Raucher/innen wird mit einer Smoker-Lounge gedacht. Falls du erstmal genug Rauch abgekriegt haben solltest, kannst du von dort aus direkt weiterziehen, denn einige weitere Bars finden sich in direkter Nähe. Freitags und samstags ist der Genuss alkoholischer Getränke in der Bar bis drei Uhr nachts möglich, sonntags und unter der Woche hingegen nur bis ein Uhr. Los geht es immer um 18 Uhr.

  • ...Sehenswürdigkeiten

    Städte zeichnen sich vor allem durch ihre Sehenswürdigkeiten aus. Insbesondere Touris klappern diese als erstes ab. Wohnt man allerdings vor Ort, werden diese eher zur Nebensache. Wir wollen dir im Folgenden aber trotzdem vier Tipps mit auf den Weg geben, schließlich sollte man nicht die Besonderheiten der eigenen neuen Heimat verpassen. Vielleicht hast du von der einen oder anderen Attraktion schon gehört oder aber du erfährst vielleicht noch etwas Neues. Wenn du dich noch gar nicht in Stuttgart auskennst, ist eine Stadtrundfahrt mit Sicherheit empfehlenswert – auch immer ein guter Notfallplan für spontanen Besuch.

    Fernsehturm

    Eigentlich sollte es nur ein einfacher Stahlgittermast werden, es wurde dann aber doch ein Betonturm und heute gilt er als Wahrzeichen von Stuttgart. Außerdem hat er einen Weltrekord inne und das nicht aufgrund der Höhe von circa 217 Metern, sondern aufgrund des verwendeten Materials: Der in den 1950er-Jahren fertiggestellte Fernsehturm ist nicht nur der erste Fernsehturm der Welt gewesen, sondern auch der erste, der aus Stahlbeton besteht. Heute ist er mit seiner Aussichtsplattform und dem gastronomischen Angebot sowohl bei Touris als auch bei Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel. Bei gutem Wetter soll man bis zur Schwäbischen Alb blicken können. Für diesen Ausblick musst du sogar gar nicht tief in die Tasche greifen: gegen Vorlage eines Studierendenausweises ist ein Ticket für 5,50 Euro erhältlich.

    Wenn du gleichzeitig noch eine andere Besonderheit erleben willst, starte deinen Weg am besten am Marienplatz. Dort kannst du die Zahnradbahn nehmen, die dich in den mehr als 200 Meter höher gelegenen Stadtbezirk Degerloch bringt und einen erstaunlichen Panoramablick über Stuttgart liefert. Nicht nur deshalb ist sie besonders, sondern auch weil es in Deutschland nur noch vier Zahnradbahnen gibt. Von Degerloch kannst du dann bequem zum Fernsehturm laufen.

    Wilhelma

    Elefanten und Nilpferde füttern, Giraffen streicheln, mit Faultieren kuscheln oder sich eine Schlange um den Hals legen? All das geht (auf Anfrage) in der Wilhelma, der einzigen Einrichtung in Deutschland, die einen Zoo und einen botanischen Garten kombiniert. Über 1.000 Tierarten und fast 10.000 Pflanzenarten sind dort zu bestaunen und machen den Zoo zu einem der artenreichsten weltweit. Hinzu kommt das einzigartige orientalische Flair der Gebäude im Maurischen Stil. Zu verdanken ist dies dem Schwabenkönig Wilhelm I., dieser ließ eine maurische Anlage als Wohn- und Repräsentationsort anlegen. Als Vorlage diente damals die Alhambra im spanischen Granada, daher wird die Wilhelma auch „Alhambra am Neckar“ genannt. Aufgrund der deutlich geringeren Einnahmen durch die Corona-Pandemie werden derzeit (Stand Januar 2022) keine Ermäßigungen für Studierende angeboten. Für eine Tageskarte werden im vergünstigten Wintertarif bis Februar 15 Euro fällig.

    Staatstheater

    Egal, ob Oper, Ballett oder SchauspielDie Staatstheater Stuttgart bieten Kulturinteressierten ein umfangreiches Angebot, das sich sehen lassen kann. Die Spielstätten, die Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurden, werden regelmäßig für ihre Darbietungen ausgezeichnet. Die Staatsoper gilt als eines der führenden Häuser weltweit und wurde bereits sechs Mal in der Kritikerumfrage der Zeitschrift “Opernwelt” zum Opernhaus des Jahres gewählt. Das Ballett wiederum genießt seit der Direktion John Crankos in den 1960er Jahren weltweit ein hohes Ansehen. Wenn du in Stuttgart bist, solltest du einen Besuch einer Vorstellung der Staatstheater also unbedingt einplanen. Studierende bis 30 Jahre können Karten zu 10 Euro im Opernhaus sowie zu 7 Euro im Schauspielhaus und in allen weiteren Spielstätten ergattern.

    Wer sich die Darbietung lieber gemütlich auf einer Picknickdecke unter freiem Himmel ansehen möchte, hat dazu bei Ballett im Park die Gelegenheit. Zwei Vorstellungen werden im Sommer live aus dem Opernhaus auf eine Großbildvideowand in den Schlossgarten übertragen. Da können selbst Kulturbanausen und Opernmuffel nicht meckern!

    Höhenpark Killesberg

    Aus einem ehemaligen Steinbruch wurde mit dem Höhenpark Killesberg Stuttgarts größter und abwechslungsreichster Innenstadtpark. Der Park ist Endstation des Grünen U, einem Grünstreifen, der sich über acht Kilometer in U-Form von der Stuttgarter Innenstadt bis zum Höhenpark Killesberg erstreckt. Hier kannst du dich sowohl entspannen als auch dein Bedürfnis nach Action stillen. Neben großen Grünflächen mit einem Meer von Blumen, Bäumen und Sträuchern erwarten dich ein Aussichtsturm, eine Parkeisenbahn, ein Höhenfreibad und ein großes Gehege mit Lamas und Ziegen. Höhepunkt - im wahrsten Sinne des Wortes – ist der Killesbergturm. Der Turm, der durch ein filigranes Stahlnetz zusammengehalten wird, sollte aber wegen seiner offenen Wendeltreppen nur von schwindelfreien Personen bestiegen werden. Hast du dieses Hindernis überwunden, kannst du dafür auf vier Plattformen die Aussicht über Stuttgart und das Neckertal genießen. Um den Bau des Turmes zu finanzieren, war Kreativität gefragt: Schließlich entschied man sich, die Treppe mit Spenden zu sponsern. Die Sponsoren/innen sind an den über 300 Treppenstufen namentlich verewigt. Also wundere dich nicht, was diese ganzen Namen zu bedeuten haben! Bis zum Einbruch der Dämmerung hast du die Chance, den Turm zu erklimmen. Um die Entrichtung einer Eintrittsgebühr zum Turm von einem Euro wird gebeten.

  • ...Museen

    Museen sind so eine Sache. Für die einen gehört ein Besuch zum Standardprogramm in einer neuen Stadt, andere können damit so gar nichts anfangen. Gerade Stuttgart hat in dieser Hinsicht mit über 40 Museen aber einiges zu bieten. Kunst, Architektur und Völkerkunde wird ebenso abgedeckt wie Naturkunde, Geschichte und – wer hätte es geahnt – Automobile. Im Folgenden stellen wir dir die vier interessantesten Museen vor, die du kennen solltest. Vielleicht können wir dich ja doch zu einem Besuch bewegen?

    Mercedes-Benz-Museum

    Im 2006 eröffneten Mercedes-Benz-Museum kommen Automobil-Liebhaber voll auf ihre Kosten. In zwölf Räumen kannst du sowohl die ältesten Automobile der Geschichte, legendäre Rennwagen und Forschungsfahrzeuge als auch ein modernes Wasserstofffahrzeug bestaunen. Für die Zeitreise durch die über 120-jährige Automobilgeschichte solltest du mindestens zwei Stunden einplanen. Zwei Rundgänge bringen dir die Geschichte und Vielfalt der Marke Mercedes Benz näher und vielleicht entdeckst du sogar den Mercedes von Konrad Adenauer oder von Lady Diana. Aber nicht nur die rund 1.500 Ausstellungsstücke erweisen sich als sehenswert, sondern auch das Gebäude an sich, das im Inneren der DNA-Spirale mit ihrer Doppelhelix nachempfunden ist. Neben spannenden Einblicken in die Zeitgeschichte des Automobils kannst du dich also auch von der besonderen Architektur des Gebäudes begeistern lassen. Tickets können sowohl online als auch vor Ort erworben werden. Mit einem Online-Ticket erspart man sich allerdings die Besucherschlange vor der Kasse. Studierende profitieren von einem ermäßigten Preis, der fünf Euro beträgt. Sparfüchse kaufen sich ein Abendticket, das von 16.30 bis 18.00 Uhr gilt. Dann werden nur 2,50 Euro fällig.

    Weinbaumuseum

    Weinliebhaber/innen aufgepasst: Stuttgart kann nicht nur Auto, sondern auch Wein. Das Weinbaumuseum bietet dir schon seit 1979 einen Überblick über die Weinbaukultur von der Römerzeit bis heute. Die Ausstellung umfasst neben der Geschichte des Weinbaus aber auch andere Themen wie die Schädlingsbekämpfung oder die Lese des Weins. Und noch eine gute Nachricht für alle, die bereits jetzt beim Lesen eine trockene Kehle haben: In der museumseigenen Vinothek können Stuttgarter Weine direkt verkostet werden. Mit einem Citytour-Ticket ist der Eintritt für dich kostenlos. Ansonsten hält sich der Preis aber auch in Grenzen: Der ermäßigte Preis für Studierende liegt bei zwei Euro.

    Staatsgalerie Stuttgart

    Die Staatsgalerie Stuttgart lässt die Herzen von Kunstbegeisterten höherschlagen: sowohl Malerei, Skulptur und Grafik vom Mittelalter bis in die Gegenwart als auch eine international beachtete Sammlung zur Kunst der Moderne lassen sich dort bestaunen. Neben den Werken von Oskar Schlemmer, Henri Matisse und Picasso zählt der Joseph-Beuys-Raum zu den Highlights des Museums, das über eine Ausstellungsfläche von 12.000 Quadratmetern verfügt –genug Platz für die Kunst ist also vorhanden. Sonderausstellungen, Vorträge und Events sorgen für Abwechslung und ermöglichen neue Möglichkeiten, sich mit Kunst auseinanderzusetzen. Dafür musst du nicht einmal etwas bezahlen, denn Studierende erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises freien Eintritt für die Sammlung. Für die Sonderausstellung kannst du einen ermäßigten Preis geltend machen.

    Porsche Museum

    Im Porsche Museum kannst du die Geschichte der Automarke anhand von fast 100 Fahrzeugen und mehr als 200 Kleinexponaten nachvollziehen. Das Museum kann dabei ähnlich wie das Mercedes-Benz-Museum mit seiner Architektur auftrumpfen: Getragen wird das Gebäude von zwei V-förmigen und einer weiteren Säule, der Hauptkörper des Museums scheint so über dem Boden zu schweben. Auf diese Weise hat es sich auch seinen Spitznamen „Flieger“ verdient. Zusätzlich zum außergewöhnlichen Museumsgebäude kannst du eine vom legendären Porsche 911 inspirierte Skulptur bestaunen. Diese besteht aus drei Stelen, die an ihren Spitzen in bis zu 24 Metern Höhe je einen Porsche 911 tragen. Die Museumswerkstatt bietet dir dank einer großen Glasscheibe Einblicke in die Reparatur- und Restaurierungsarbeiten der Mitarbeiter/innen an den historischen Fahrzeugen – und das ganz gemütlich von der Coffeebar aus. Was möchte man mehr? Als Student/in kannst du vom ermäßigten Preis profitieren und brauchst nur fünf Euro zu zahlen.

  • ...Kinos

    Filme kann man heutzutage überall schauen. In vielen WGs wird neben einem Vorrat an alkoholischen Getränken und Lichterketten zunächst an die Anschaffung eines Beamers für gemeinsame Serienabende gedacht; zumindest, wenn die WG über ein gemeinschaftliches Wohnzimmer verfügt. Ungeachtet dieser Tatsache kann die Atmosphäre eines Kinos aber nicht wirklich ersetzt werden. Daher sind wir der Meinung, dass ein Kinobesuch unverzichtbar ist. Gerade Stuttgart hat einige besondere Kinos zu bieten, die so gar nicht dem Mainstream entsprechen und in der Regel eine einzigartige Atmosphäre erzeugen.

    Kinothek Stuttgart

    Nostalgie-Fans sind in der Kinothek Stuttgart bestens aufgehoben. Neben den Standard-Kinofilmen werden hier auch außergewöhnliche Filme gezeigt. Aber vor allem das Interieur macht das Kino zu einem ganz besonderen: schnuckeliges 60er-Jahre Flair mit bequemen, alten Zweier-Sesseln, die viel Beinfreiheit bieten, eigene Retrolampen und ein Getränke-Service direkt an den kleinen Tisch. Wem der Magen im Anschluss knurren sollte, kann sich in der angrenzenden Gastro mit schwäbischen Gerichten stärken.

    Corso Kino

    Das Kino Corso Cinema International punktet vor allem mit seinem charmanten und authentischen Flair, allerdings liegt es etwa dreißig Minuten mit der Bahn von der Stadtmitte entfernt. Dafür werden hier ausschließlich Filme in ihrer Originalversion gezeigt- und das nicht nur in Englisch, sondern auch in französisch oder italienisch. Lass dir diese seltene Gelegenheit nicht entgehen und keine Sorge, deutsche Untertitel sorgen in der Regel dafür, dass du den Film auch verstehen kannst, wenn du nicht gerade ein/e Fremdsprachenkönner/in bist. Auch 3D-Filme halten Einzug in den beiden überschaubaren Sälen. Die Plätze können zwar online reserviert werden, es gilt aber freie Platzwahl – getreu dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

    Atelier am Bollwerk

    Das Atelier am Bollwerk ist bestens für alle geeignet, die Filme abseits des Mainstreams lieben. Dabei verzeiht man die vielleicht etwas geringe Größe und ausbaufähige Atmosphäre und Technik des Kinos. Hier flimmern insbesondere französische Independent-Streifen und spanische Neuheiten in drei modernen Sälen (benannt nach den berühmten europäischen Regisseuren Fellini, Faßbinder und Truffaut) über die Leinwand. Im Partnerkino Delphi (zusammen sind die beiden Kinos das “Arthaus Filmtheater Stuttgart”) wird derweil beim Jour fixe einmal im Monat ein aktueller französischer Film in der Originalversion mit deutschen Untertiteln angeboten.

    Innenstadtkinos: EM, Gloria und Cinema

    Nicht nur eins, sondern gleich drei Kinos: Die Innenstadtkinos Gloria, Em und Cinema gehören fest zur Stuttgarter Kinokultur. Alle drei liegen in unmittelbarer Nähe vom Schlossplatz im Herzen von Stuttgart. Ausgestattet mit modernster Bild- und Soundtechnik, garantieren die Kinosäle ein unvergessliches Filmerlebnis. Die Existenz dieser Kinos ist dem Architekten Eugen Mertz, Sohn einer Stuttgarter Weinbaufamilie, zu verdanken. Dieser baute das im Krieg fast vollständig zerstörte Luxushotel Marquardt wieder auf. Heute beherbergt das Gebäude mit unter Denkmalschutz stehender Fassade die drei Kinos und wird für vielfältige Zwecke genutzt. Was sich hingegen nicht geändert hat: die Kinos befinden sich noch immer in Hand der Familie Mertz. Mit regelmäßigen Veranstaltungen wie der “Sneak Preview”, der “Cine Lounge” und dem “Weird Wednesday" erwartet dich ein abwechslungsreiches Programm. Wenn du wissen willst, was es damit auf sich hat, musst du wohl mindestens einem der Kinos einen Besuch abstatten.

Studijobs in Stuttgart

Das Studieren und Leben in Großstädten hat seine Vor- und seine Nachteile. Zu den Nachteilen gehören sicherlich der Wohnungsmangel und die hohen Mietkosten. Dafür gibt es aber in der Regel auf dem Jobmarkt zahlreiche Angebote – auf diese Weise kannst du dir neben deinem Studium Geld dazuverdienen. Auch in Stuttgart wirst du mit Sicherheit eine passende Stelle finden: Je nach deiner verfügbaren Zeit kannst du dich für einen Job auf 450-Euro-Basis oder auf eine Tätigkeit als Werkstudent/in für bis zu 20 Stunden die Woche bewerben. Am besten suchst du dir einen Nebenjob, der einen Bezug zu deinem Studium aufweist – auf diesem Weg kannst du bereits praktische Erfahrung sammeln und wirst nach Abschluss deines Studiums voraussichtlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Jobbörse

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