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Studium in Köln

Studieren in Köln? Zwischen Karneval, Kölner Dom und dem Rhein befinden sich in Köln auch einige spannende Hochschulen und ein ganz besonderes Lebensgefühl, das die Rheinmetropole und größte Stadt NRWs einzigartig macht. Wir geben dir ein paar Tipps und Tricks für die Medienhauptstadt mit auf den Weg, damit sie bald ein schönes neues Zuhause für dich werden kann.

Studium Köln: Dom, Rhein, Sonnenschein!

Die viertgrößte Stadt Deutschlands hat viele Gesichter. Orientieren kann man sich in Köln immer gut am Rhein. Im linksrheinischen Gebiet der Stadt befinden sich fast alle Hochschulen der Stadt und das studentische Leben pulsiert in den Straßen.

Auf der rechtsrheinischen Seite befinden sich dafür die Koelnmesse und der größte Campus der technischen Hochschule. Insgesamt leben auf der rechten Seite weniger Menschen und meist geht es etwas weniger modern und „hipsterig“ zu. Aber auch hier finden sich tolle Kneipen, interessante Menschen und vor allem: günstigerer Wohnraum. Köln ist eine facettenreiche Stadt mit unendlichen Möglichkeiten, einige der spannendsten möchten wir dir auf dieser Seite vorstellen. Immerhin finden hier die größten Messen im Bund statt und auch wenn man mal weg möchte, ist das durch die gute Anbindung durch den Schienenverkehr kein Problem. Sogar Belgien liegt nur etwa zwei Stunden mit dem Zug entfernt.

Hochschulen finden in Köln

Reden wir zunächst einmal über den Grund, weswegen du überhaupt nach Köln kommen möchtest: Dein Studium. Als größter Präsenzhochschulstandort im Westen Deutschlands findest du in Köln fast alle Studiengänge, die das Studierendenherz begehrt. Sei es bei der großen Universität zu Köln, an der Technischen Hochschule (TH) oder an einer der vielen kleineren Hochschulen. Unter anderem gibt es in Köln auch tolle Möglichkeiten für ein Studium an einer privaten Hochschule.

Noch unentschlossen, welche Art von Hochschule es sein soll? Hier zeigen wir dir, was der Unterschied zwischen privaten und staatlichen Hochschulen ist: Privat oder staatlich studieren? Ob du besser an eine Uni oder eine Fachhochschule passt, erfährst du in unserem Ratgeber „Universität oder Fachhochschule?“.

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Bekannte Hochschulen in Köln

Mit einer Auswahl aus über 20 Hochschulen findest du in Köln für jede Fachrichtung die richtige. Wir stellen dir hier die bekanntesten und beliebtesten Hochschulen kurz vor. Falls du noch gar nicht weißt, welches Fach du studieren möchtest, haben wir hier jede Menge Fachbereiche für dich im Überblick. Außerdem haben wir noch zwei passende Ratgeberseiten für dich, wenn du den Wald vor lauter Bäumen (noch) nicht sehen kannst: „Was soll ich studieren?“ und „Welches Studium passt zu mir?

Universität zu Köln

Die Universität zu Köln ist eine der größten und ältesten Universitäten Deutschlands, sie wurde bereits 1388 gegründet. Mit über 50.000 Studierenden ist sie die größte Präsenzuniversität Deutschlands. In sechs Fakultäten bietet sie beispielsweise naturwissenschaftliche – der Nobelpreisträger Chemie für das Jahr 2021, Benjamin List, unterrichtet unter anderem hier – und philosophische Studiengänge an. Das Hauptgebäude liegt im schönen Stadtteil Lindenthal direkt am Grüngürtel. Die Mensa liegt direkt nebenan und lockt die Studierenden mit günstigen Preisen und großer Auswahl – natürlich auch vegetarisch und vegan.

Deutsche Sporthochschule Köln

Die sogenannte „Spoho“ ist die einzige Sporthochschule Deutschlands, was einmal mehr das breite Studienangebot in Köln illustriert. Hier triffst du auf einzigartige Studiengänge wie Sportjournalismus, Sportmanagement oder Sportpsychologie. Am großen Campus in Köln-Müngersdorf herrschen beste Bedingungen für eine erstklassige Ausbildung.

Technische Hochschule Köln

Die zweitgrößte Hochschule in Köln ist die Technische Hochschule Köln (TH Köln). 1971 gegründet bildet sie einen Zusammenschluss aus mehreren Fachhochschulen und kann so durch spannende Studienkombinationen punkten. Anders als der Name suggeriert kannst du hier auch nicht-technische Studiengänge studieren, beispielsweise in den Gesellschafts- und Sozialwissenschaften. In vielen Studiengängen setzt die TH anders als die Uni Köln auf kleinere Kurse und hilft damit, nicht in der Anonymität eines riesigen Hörsaals unterzugehen.

Cologne Business School

Ein gutes Beispiel für eine private Hochschule in Köln ist die Cologne Business School. Hier lernst du praxisorientiert und in bester Lage direkt am Rhein die Ins & Outs des Business von echten Expert/innen. Durch die Lage in Köln ist es leicht, direkt wichtige Kontakte in die Geschäftswelt aufzubauen. Als Standortvorteile kommen beispielsweise die bunte Messewelt der Koelnmesse oder die vielen Medienunternehmen, die in Köln ihren Hauptsitz haben, hinzu.

Leben in Köln

Köln ist zwar die viertgrößte Stadt Deutschlands, aber trotzdem relativ übersichtlich. Durch markante Teile der Kölner Skyline wie den Dom oder den Fernsehturm ist es recht leicht, sich zu orientieren. Darüber hinaus lernst du schnell das gut ausgebaute U-Bahnnetz zu schätzen und erreichst jeden Ort in der Stadt recht unkompliziert. Auch Fahrradfahren ist eine gute Alternative, um schnell an dein Ziel zu kommen. Dazu sei allerdings gesagt, dass Köln definitiv keine Fahrradstadt wie Münster ist und die Radwege je nach Gegend unterschiedlich gut ausgebaut sind.

Köln ist aufgeteilt in neun Stadtbezirke und 86 „Veedel“ innerhalb dieser Bezirke. Richtig, in Köln heißen die Stadteile „Veedel“, also „Viertel“ auf Kölsch. Hier und da wirst du in Köln immer wieder ein paar kölsche Begriffe lesen oder hören, besonders im Zusammenhang mit Karneval. Welche Veedel für dein zukünftiges Leben in Köln besonders wichtig sind, erklären wir dir im nächsten Abschnitt.

Fast immer wenn man Zugezogene fragt, was sie in Köln hält, bekommt man die Antwort „die Menschen“. Die Rheinmetropole ist bekannt für ihre freundliche, weltoffene Bevölkerung, inoffiziell ist Köln sogar die deutsche LGBTQIA+-Hauptstadt, selbst einen passenden Weihnachtsmarkt ("Heavenue") gibt es. Wenn du neu nach Köln kommst, kannst du dir sicher sein, schnell neue Menschen kennen zu lernen. Wenn du offen auf deine Kommiliton/innen zugehst, wirst du schnell den ein oder anderen Abend in einer Kölner Kneipe verbringen und immer mehr neue Kontakte schließen  – vorausgesetzt, Corona macht zukünftig keine weiteren Striche durch Rechnungen.

Karneval

Ein Artikel über Köln ohne einen Absatz über Karneval? Das kann gar nicht sein. Daher hier ein kleiner Crashkurs für alle, die neu in die Stadt kommen.

  • Die Karnevalssession beginnt am 11.11. um 11:11 Uhr überall in der Stadt, häufig kommen Kölner/innen an diesem Tag schon kostümiert zur Arbeit oder in die Uni, um sich pünktlich auf die Straße begeben zu können.
  • Welche Kostüme sind erlaubt? Fast alle. Hauptsache bunt und schrill, im Idealfall noch in den Kölner Farben: Rot-weiß gestreift. Für Rassismus, Diskriminierung, Homo- oder Transphobie ist in Köln allerdings kein Platz, Kostüme wie zum Beispiel Blackface gehören eindeutig nicht in den Kölner Karneval!
  • Nach dem 11.11. ist erstmal ein bisschen Ruhe, ab Neujahr finden hier und da Karnevalssitzungen statt, aber so richtig los geht es erst am:
  • Donnerstag vor Aschermittwoch. An „Weiberfastnacht“ wird wiederum ab 11:11 Uhr auf den Straßen gefeiert was das Zeug hält.
  • Es gibt Karnevalszüge mit aufwändigen Wagen, überall laufen verkleidete Jecken (Karnevalist/innen) umher und die ganze Stadt feiert das Wochenende über die „fünfte Jahreszeit“.
  • Der Höhepunkt der Karnevalssession ist der Rosenmontagszug, an dem die besten und schönsten Wagen und Gruppen teilnehmen.
  • In der Nacht zu Aschermittwoch wird schließlich der „Nubbel“ verbrannt, um für die Sünden der letzten Tage aufzukommen und die Karnevalssession endet… bis zum nächsten 11.11.

Die besten Veedel...

  • Lindenthal

    Im grünsten Veedel der Stadt befindet sich die Universität und ein Teil des Kölner Grüngürtels. Außerdem liegt der Aachener Weiher in der Nähe, an dem sich jeden Tag junge Leute zum spazieren, entspannen oder Sport machen treffen. Etwas stadtauswärts befindet sich der Stadtwald, der größte Park Kölns. Hier kannst du auch mal Pause vom Stadtleben machen und ein bisschen ausspannen. Bahnfahren musst du hier nur selten, die meisten wichtigen Veedel und Lokalitäten sind auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad schnell zu erreichen.

  • Kwartier Latäng

    Das Kwartier Latäng, angelehnt an das Pariser „Quartier Latin“ ist das Kölner Studierendenviertel. Hier befindet sich die Zülpicher Straße, die pulsierende Hauptader des Kölner Nachtlebens. Entlang der Straße findest du alle möglichen Bars oder Clubs, kannst dich aber auch mit Freund/innen an die Straße stellen und die Atmosphäre genießen. Auch unter der Woche ist hier immer viel los und am Wochenende wird die Nacht zum Tag. Das Kwartier Latäng ist immer eine gute Anlaufstelle, wenn man noch nicht so genau weiß, wo der Abend hinführen soll.

  • Belgisches Viertel

    Das belgische Viertel ist eins der trendigsten Viertel Kölns und wird von Vielen auch als das lebenswerteste der Stadt empfunden. Das liegt sicher an der für die Innenstadt sehr grünen Umgebung und den wunderschönen Boutiquen, Restaurants und Bars im Viertel. Darüber hinaus gibt es viele Altbauten und bezaubernde Alleen. Freundliche Cafés laden zum Verweilen ein und durch die zentrumsnahe Lage erreichst du von hier auch sehr gut andere Orte in der Stadt.

  • Südstadt

    In der Südstadt liegt der gleichnamige Campus der TH Köln sowie der bekannte und beliebte Chlodwigplatz. Von einer der (ehemals) bekanntesten Kölner Bands "BAP" populär besungen erlebst du hier ein buntes Köln mit einem Skatepark, sehr individuellen Burgerläden und tollen kleinen Cafés. Schöne Altbauten im Jugendstil laden zum Spazieren ein und auf der Merowinger Straße locken interessante Second-Hand-Läden Vintageliebhaber/innen an. Am Rhein zeigt sich die Südstadt mit den imposanten Kranhäusern und dem Rheinauhafen von ihrer modernen Seite.

  • Kalk

    Auch auf der von Kölner/innen liebevoll genannten „Schäl Sick“, also der rechtsrheinischen Seite Kölns, gibt es viel zu entdecken. So beispielsweise in Kalk: Kalk ist ein Ort der Gegensätze. Hier wohnen Menschen mit Migrationshintergrund, alteingesessene Kölner/innen und junge Studierende Tür an Tür. So gibt es in Kalk vor Allem verschiedene Kulturen zu entdecken: polnische Supermärkte, Gyros, japanische Küche, türkische Frühstückscafés, indische Restaurants und vieles mehr…

...und wie man dort wohnt

Sobald du weißt, dass du nach Köln ziehen möchtest, solltest du dich auch auf die Suche nach einer Wohnung oder einem WG-Zimmer machen. Wenn du lange und aufmerksam genug suchst, findet sich in Köln eigentlich immer eine passende Wohngelegenheit, aber ganz einfach ist es nicht. Du solltest zu Beginn nicht davor zurückscheuen, in eine Wohnung zu ziehen die dir nicht zu 100% gefällt: Wenn du erstmal da bist, kannst du neue Kontakte knüpfen und dann immer noch umziehen, vielleicht in eine WG mit deinen neuen Kommiliton/innen?

  • Lindenthal
    • viele ruhige Nebenstraßen
    • teils alte Villen, die in Wohnungen aufgeteilt wurden
    • viele Grünflächen in der Nähe
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 12,60€
  • Kwartier Latäng
    • Partymeile direkt vor der Tür, Straßen sind immer lebendig
    • wegen Lautstärke teils vergleichsweise günstige Mietpreise
    • gute Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 14,20€
  • Belgisches Viertel
    • wohnen in Altbauten
    • zentrumsnah & sehr gut angebunden
    • Studierendentreffpunkt -> häufig interessante Menschen auf der Straße
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 14,20€
  • Südstadt
    • wohnen in Altbauten
    • schönes "Veedelsgefühl"
    • nah am Rhein gelegen
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 13,90€
  • Kalk
    • große Diversity
    • wenige Tourist/innen
    • trotz Lage auf der "anderen" Seite gut angebunden
    • Quadratmeterpreis im Durchschnitt: 10,30€

Köln in einem Satz

Et es wie et es, et kütt wie et kütt un et hätt noch emmer jot jejange. – Kölsches Grundgesetz, §1-3

Die besten...

  • ...Locations für eine Nacht in Köln

    Eine Nacht in Köln kann in ganz unterschiedliche Richtungen gehen. Du möchtest in einen Club und die ganze Nacht wachbleiben? Kein Problem. Oder vielleicht lieber etwas entspannter in einer Bar mit Freunden ein paar Kölsch trinken? Auch kein Thema. Vielleicht suchst du ja auch etwas Abwechslung und testest eine der Bars auf der Schaafenstraße, in denen du die ein oder andere Drag Queen treffen wirst. Was aber immer wichtig ist, ist der Snack auf dem Heimweg, für den wir auch ein paar Tipps haben. :)

    Während wir alle noch mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie kämpfen, gibt es natürlich auch in Köln einiges zu beachten. Die meisten Locations hier setzen mittlerweile auf die 2- oder 3G-Regelung, sogar Clubs haben seit September wieder geöffnet. (Stand 10/21)

    Clubs in Köln

    Bootshaus

    Das Bootshaus ist wohl der international bekannteste und beliebteste Club Kölns, laut einigen Umfragen sogar Deutschlands. In direkter Konkurrenz mit der Berliner Clubszene triffst du hier auf Star-DJs wie Felix Jaehn, Tiësto oder Armin van Buuren. Auf mehreren Dancefloors mit komplett unterschiedlicher Atmosphäre ist hier für alle Clubgänger/innen was dabei.

    CBE

    Das CBE, oder Club Bahnhof Ehrenfeld, befindet sich, wie der Name schon verrät, direkt unter dem S-Bahnhof im Party-Veedel Ehrenfeld. Dieser Club ist zwar kleiner als das Bootshaus, bietet dafür aber sehr exotische Musikwahl. Eine Latin-Night, Konzerte von Indie-Künstler/innen oder auch mal Reggae sind hier zu finden. Das CBE bietet sowohl drinnen als auch draußen die Möglichkeit zu tanzen, zu trinken und zu verweilen. Je nach Event gibt es Sitzmöglichkeiten – oder nicht.

    Odonien

    Das Odonien ist eine Location der Extraklasse. Es ist gleichzeitig das Atelier des Künstlers Odo Rumpf, eine ständige Kunstausstellung und auch ein Veranstaltungsort mit Freiluftbühne. Hier kannst du sowohl Kultur als auch extravagante Partys erfahren und kennenlernen, umgeben von skurrilen Metallskulpturen des Künstlers. Das Besondere: Auch wenn im Odonien getanzt und gefeiert wird, bleibt man stets (halb) draußen, also warm anziehen oder im Sommer vorbeischauen!

     

    Roonburg

    Auf der namensgebenden Roonstraße im Kwartier Latäng gelegen ist die Roonburg aus dem Kölner Nachtleben nicht mehr wegzudenken. Hier findest du besonders als Student/in alles, was du für eine gelungene Nacht brauchst. In der Woche gibt es regelmäßig Aktionen wie beispielsweise Freibier oder den „BörsenCrash“, an dem sich die Getränkepreise an Angebot und Nachfrage orientieren. Durch die eindrucksvolle Einrichtung im Keller- oder Burgenstil kommt hier eine ganz besondere Stimmung auf.

    Bars in Köln

    Die hängenden Gärten von Ehrenfeld

    Mit besonderem Flair und coolen Eventideen locken die hängenden Gärten von Ehrenfeld ihre Besucher/innen sowohl in den Innen- als auch Außenbereich. Innen besticht die beliebte Bar durch einzigartiges Design und gemütliche Atmosphäre. Auch draußen sitzt es sich gut: Im Winter könnt ihr hier immer noch etwas trinken, Stichwort: Glühwein. Eine Besonderheit: Die Bierauswahl ist hier besonders groß, das hilft dir, wenn dir das sonst übliche Kölsch doch nicht so gut schmeckt…

    Päffgen Brauhaus

    Auch in einem klassischen Kölner Brauhaus lohnt es sich mal vorbeizuschauen, beispielsweise im Päffgen Brauhaus. Jede Kölsch-Marke hat ihr eigenes Brauhaus und ihre eigenen Eigenheiten. Päffgen Kölsch gibt es so beispielsweise nur im Brauhaus und sonst nirgendwo. Allerdings aufgepasst, im Brauhaus gilt eine gewisse Etikette: Bis du deinen Bierdeckel auf dein Kölsch legst, wirst du immer wieder ein neues bekommen, wenn das Glas leer ist. Und auch den Köbes (=Kellner) mit der offenen Hand heranzuwinken ist gefährlich: Er wird das im Zweifelsfall als fünf Finger und damit fünf neue Kölsch erkennen.

    Exile Cologne

    Wenn dir die langweiligen Mainstreambars nicht mehr reichen, empfehlen wir dir einen Blick auf die Schaafenstraße zu werfen und in eine der dortigen Bars hineinzuschauen. Köln gilt inoffiziell als LGBTQIA+ Hauptstadt Deutschlands und bietet daher spannende Bars mit Drag Queens, ganz eigener Atmosphäre und lustigen Shows. Ein Beispiel dafür ist die Exile Bar, die von Mittwoch bis Freitag für ihre Gäste öffnet.

    Filmdose

    Wenn es mal nicht in einen Club gehen soll, können wir die Filmdose empfehlen. Die Bar auf der Zülpicher Straße im Kwartier Latäng bietet schön arrangierte Sitzmöglichkeiten drinnen und draußen und verfügt darüber hinaus über eine Theaterbühne. Bei immer wechselndem Programm kannst du hier während ein paar Getränken mit Freunden eine Show genießen und mal etwas anderes sehen.

    Snacks für den Heimweg

    Für welche Location du dich auch entschieden hast, nach einer Nacht in Köln ist es häufig eine gute Idee, auf dem Heimweg noch etwas zu essen. Je nachdem wohin es dich verschlagen hat, gibt es verschiedenste Möglichkeiten, von denen wir dir hier zwei vorstellen:

    Habibi

    In bester Lage auf der Zülpicher Straße gelegen erwarten dich bei Habibi die besten (und schnellsten) Falafel-Wraps der Stadt. Auch Halloumi, Schawarma und viele weitere Gerichte kannst du hier auf der Hand mitnehmen und entweder direkt im Laden oder auf der Straße verzehren. Nach einer durchgetanzten Nacht genau das Richtige! Glücklicherweise sind auch die Öffnungszeiten dementsprechend lang: Am Wochenende bekommst du hier auch um drei Uhr nachts noch etwas zu essen.

    Kebapland

    Eine weitere Größe der nächtlichen Verköstigung ist Kebapland auf der Venloer Straße in Ehrenfeld. 2011 gegründet und schnell unverzichtbar geworden erwartet dich hier die womöglich beste türkische Küche der Stadt. Ob Adana-Teller, Fladenbrot oder Dürüm, hier bleibt kein Wunsch unerfüllt und der schnelle Service ist durch den regelmäßigen Ansturm stresserprobt.

  • ...Sehenswürdigkeiten

    Nachdem du durch alle Bars und Clubs der Stadt getigert bist, suchst du mit Sicherheit nach einem Ausgleich und spannenden Möglichkeiten, tagsüber etwas zu erleben. Das ist in Köln natürlich auch kein Problem! Wir geben dir hier ein paar Empfehlungen für entspannte Ausflüge am Tag, die alle kostenlos sind. Aber es gibt natürlich noch viel mehr zu entdecken, wenn du erstmal in Köln wohnst… Jedes Veedel hat seine eigenen Schönheiten und versteckten Kenner-Ecken.

    Kölner Dom

    Sehenswürdigkeiten in Köln? Da darf das weltberühmte Wahrzeichen der Stadt natürlich nicht fehlen. Als Orientierungspunkt und Mittelpunkt der Kölner Altstadt steht der Dom seit Jahrhunderten als Symbol für die Rheinmetropole und das Kölner Lebensgefühl. Ein Besuch ist wie bei jeder anderen Kirche kostenlos. Wenn du bereit bist, ein paar Euro zu investieren, kannst du dazu noch die Domschatzkammer und den Turm erkunden. Mit Studirabatt bekommst du für 4 € eine Kombikarte die beide Highlights beinhaltet.

    Der Aachener Weiher und der Grüngürtel

    Wenn du mal eine Pause von der Uni brauchst, empfehlen wir dir, am Aachener Weiher vorbeizuschauen. Der Studi-Hotspot ist immer eine gute Gelegenheit neue Leute kennenzulernen. Sobald das Wetter einigermaßen sonnig ist, finden sich hier eine Menge davon, sodass man gemeinsam Entspannen und Enten beobachten kann. Der Aachener Weiher ist allerdings nur ein Teil des großen Grüngürtels, der sich durch die Stadt zieht. Auf einer Karte der Stadt kannst du ihn leicht erkennen. Hier reiht sich ein Park an den anderen und auch ein Wasserspielplatz, Tischtennisplatten und Slackline-Pfähle sind zu finden.

    Poller Wiesen

    Auch auf der rechtsrheinischen Seite Kölns gibt es tolle Parks zum Verweilen, die einen ganz besonderen Vorteil gegenüber den linksrheinischen Ufern haben: Die Aussicht auf den Dom und die Altstadt ist perfekt! An den großen Poller Wiesen, benannt nach dem Stadtteil Poll, findest du kleine Strände, manchmal Schafe oder Ziegen und jede Menge Platz, um mal ein paar Bälle hin- und herzuwerfen. Auch ein Barfuß-Spaziergang direkt am Rhein bietet sich hier an. Mit dem Fahrrad gibt es entlang des Rheins schöne Wege, die erkundet werden können und sogar bis in den Kölner Süden nach Porz führen. Sollte es mal regnen, wird unter der Südbrücke gekuschelt und man lernt im Handumdrehen neue Leute kennen.

    Flora/Botanischer Garten

    Die 1864 eröffnete Flora bildet zusammen mit dem botanischen Garten eine Perle des Kölner Nordens. In direkter Nachbarschaft zum Kölner Zoo findest du hier ein frei zugängliches Gelände mit wunderschön angelegten Beeten und Themengärten mit zum Teil häufig wechselnder Bepflanzung. Besonders für Naturliebhaber/innen gibt es hier immer etwas zu entdecken. Die Flora eignet sich perfekt für einen Spaziergang an einem lauwarmen Sommertag, sieht aber ebenso unter einer Schneedecke entzückend aus. Auch im Glaspalast in der Mitte des Geländes gibt es häufig etwas zu sehen: Hier finden verschiedenste Events wie Flohmärkte oder Theatervorstellungen statt. Außerdem lädt hier ein Café zum Verweilen ein.

  • ...Museen

    Das Wetter ist schlecht und dir steht es nach einem Museumsbesuch? In Köln brauchst du da nicht lange zu suchen. Als ehemalige Römerstadt mit einer reichen Geschichte kannst du hier zu allen möglichen Themen spannende Museen finden. Und eine Besonderheit: Alle Kölner/innen dürfen am ersten Donnerstag des Monats (am so genannten „KölnTag“) kostenlos in viele der Museen! Studierende bekommen außerdem fast überall Vergünstigungen beim Eintritt. Hier zeigen wir dir unsere vier Lieblingsmuseen der Stadt.

    Museum Ludwig

    Unmittelbar neben dem Kölner Dom liegt das Museum Ludwig, das wohl das bekannteste Museum Kölns. Hier findest du die größte Pop-Art Sammlung Europas und immer wechselnde Sonderausstellungen in Verbindung mit der gigantischen Expressionismus- und Avantgarde-Sammlung. Außerdem verfügt das Museum über einen Kinosaal – das Filmforum NRW – in dem häufig interessante Filme aus dem Ausland oder ältere Meisterwerke gezeigt werden. Dazu gibt es noch einen Kommentar einer Expertin oder eines Experten. Außerdem finden hier regelmäßig Filmfestivals statt..

    NS-Dokumentationszentrum

    Das NS-Dokumentationszentrum in der Kölner Innenstadt ist nicht irgendein langweiliges Museum über die Zeit des Nationalsozialismus, sondern widmet sich dem Thema aus einer anderen Perspektive: Es befindet sich im „EL-DE Haus“, in dem während der Nazi-Herrschaft auch das Hauptquartier der Kölner Gestapo saß. Das bedeutet, hier kannst du hautnah echte Büros, Zellen und Räume entdecken, in denen die Gestapo gearbeitet hat.

    Deutsches Sport- und Olympia Museum

    Im seit 1999 bestehenden Deutschen Sport- und Olympiamuseum direkt am Rhein kannst du Sport auf zwei Arten direkt und ohne Umwege erleben: Auf der einen Seite gibt es eine spannende Ausstellung mit Mitmach-Elementen und einer Zeitreise durch die Geschichte des Sports, auf der anderen Seite befinden sich auf dem Dach des Museums zwei Sportplätze: Hier kann Fußball, Tennis oder Basketball gespielt werden.

    Museum für Ostasiatische Kunst

    Das Museum für Ostasiatische Kunst befindet sich direkt am Aachener Weiher und sorgt mit seiner ungewöhnlichen Architektur für Aufmerksamkeit. In der Mitte des Gebäudes befindet sich ein japanischer Meditationsgarten, der eine entspannte Atmosphäre in den Rest des Gebäudes fließen lässt. Hier findest du Kunst aus dem gesamten asiatischen Raum gepaart mit interessanten Sonderausstellungen.

  • ...Kinos

    Köln = Kino. Das merkt man schon am Anfangsbuchstaben. Spaß beiseite, die Kinolandschaft in Köln ist sehr ausgeprägt und auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier gibt es außerhalb von Cineplexx und Cinemaxx auch noch kleinere Kinos mit nur einem Saal, die durch ein spannendes und außergewöhnliches Programm Besucher/innen in ihre vier Wände locken. Indiefilme, kleine Filmfestivals, Originalversionen und Dokumentationen im Kino, das ist etwas Besonderes! Wir stellen dir im Folgenden unsere Lieblingskinos vor, inklusive Studipreisen.

    Sion Sommerkino

    Das Sion Sommerkino im Rheinauhafen bietet als eins der wenigen Open-Air Kinos Kölns sowohl Klassiker als auch neue Filme im Programm und besticht dabei mit seiner gemütlichen Atmosphäre im Yachthafen. Auch Partner- oder Dreiersitze sind hier buchbar. Der Preis für ein Ticket: 11 Euro.

    Rex am Ring

    Das Rex am Ring befindet sich auf den Kölner „Ringen“ und ist das größte Kino auf dieser Liste. Mit mehreren Sälen und ausgefallenem Programm sowie günstigen Ticketpreisen wirbt es um Gäste. Hier gibt es häufig Themenwochen wie die Harry Potter-Woche oder die James-Bond-Woche, aber auch topaktuelle Filme auf Deutsch und im Originalton. Ein Ticket kostet nur etwa 5 Euro.

    Off-Broadway

    Das gemütliche Indie-Kino auf der Zülpicher Straße zeigt neben dem Standard-Programm auch häufig Filme aus aller Welt. Wenn du Lust auf koreanisches, spanisches oder französisches Kino hast, dann lohnt es sich, hier vorbeizuschauen. Die meisten Filme werden im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt. Ein Ticket kostet je nach Film etwa 9 Euro.

    Cinenova

    Das Cinenova in Ehrenfeld besticht durch seine außergewöhnliche Location in einer alten Lagerhalle. Das Kino verfügt über Säle im Gebäude und auch einen Open-Air „Saal“. Hier spielen neben den großen, aktuellen Filmen auch ab und an Netflix-Produktionen wie „The Irishman“ oder kleinere Indie-Filme aus Deutschland. Ein Ticket kostet etwa 8,50 Euro.

Studijobs in Köln

Je nachdem, wie teuer deine Wohnung ist und wie groß deine Rücklagen sind, brauchst du früher oder später vermutlich einen Nebenjob in Köln. Die beliebtesten Modelle sind der 450-Euro Job mit etwa 10 Stunden die Woche oder eine Werkstudentenstelle mit etwa 20 Stunden die Woche.

Zum Glück ist es – anders als eine Wohnung – nicht sehr schwierig in Köln einen Job zu finden. In fast jeder Branche findest du hier Aushilfestellen, Werkstudentenjobs oder Engagements auf Honorarbasis. Da Köln als größte Stadt NRWs auch viele Urlaubsgäste anzieht, findest du in der lokalen Gastronomie mit Sicherheit einen Job. Suchst du eher nach etwas anderem, gibt es auch viele junge Start-Up-Firmen die einen attraktiven Nebenverdienst mit Networking inklusive anbieten. Wenn es etwas kreativer werden soll, hilft dir die Medienbranche: Der WDR und RTL sitzen in Köln, darüber hinaus werden hier auch viele Filme produziert. Sei es als Komparse, Tonaushilfe oder in der Verwaltung – die Filmbranche sucht immer Leute! Letzteres allerdings oft auch unbezahlt und mit einem Appell an deinen künstlerisch motivierten Aufopferungswillen – lass dich also nicht über den Tisch ziehen.

Wenn du einen Nebenjob findest, der dir besonders gut gefällt, hast du vielleicht sogar schon eine erste Stelle für die Zeit nach dem Studium in Aussicht, wer weiß...

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