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Diplom

Ein Diplom ist die Auszeichnung, die für eine erfolgreiche Hochschulausbildung verliehen wird und gilt als akademischer Grad. Die Bezeichnung für die Absolventen eines Diploms setzt sich meist aus dem Wort „Diplom“ und der jeweiligen Berufsbezeichnung zusammen, wie z. B. „Diplom-Ingenieur“ oder „Diplom-Kauffrau“. Abgekürzt wird das Diplom mit „Dipl.“.

Diplomstudiengänge sind in Deutschland nach dem Bologna-Prozess zum Auslaufmodell geworden, das vor allem Bachelor- und Masterstudiengängen Platz gemacht hat. Jedoch gibt es sie noch immer, meist in den Bereichen Ingenieur-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften und vereinzelt auch in der Geistes- und Sozialwissenschaft oder im künstlerischen Bereich: So beispielsweise auch in den Medien oder in der Mode.

Woraus besteht ein Diplom-Studiengang?

Die meisten Diplom-Studiengänge haben eine andere Struktur als die heute üblicheren Bachelor- oder Master-Studiengänge. So gibt es zu Beginn ein zwei- bis viersemestriges Grundstudium und darauf folgt ein drei- bis sechssemestriges Hauptstudium. Nach dem Grundstudium wird bereits das sogenannte „Vordiplom“ verliehen, das allerdings kein berufsqualifizierender Abschluss ist, anders als der Bachelor. Ein Diplomstudiengang kann bis zu 270 Credit Points umfassen, also fast so umfangreich wie ein Bachelor- und ein Masterstudiengang zusammen sein. Am Ende eines Diplom-Studiengangs steht eine Diplomarbeit.

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