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AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss)

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist ein selbstverwaltetes Organ und vertritt die Interessen der Studierenden einer Hochschule. Er kümmert sich um die Angelegenheiten der Hochschulpolitik, aber auch um soziale Fragen und das kulturelle Angebot einer Hochschule.

Das Studierendenparlament stimmt einmal im Jahr über die Vertreter des AStA ab. In Ostdeutschland nennt man den Ausschuss oft Studierendenrat (StuRa), an der HU Berlin Referentenrat (RefRat). In Bayern dagegen gibt es dieses Organ überhaupt nicht. Dort erledigen unabhängige Gremien die meiste politische Arbeit.

Was macht der AStA?

Je nach Hochschule fallen die genauen Aufgaben eines AStA immer anders aus, im Kern geht es aber immer darum, den Studierenden das Leben an der Hochschule einfacher zu machen. So verhandelt der AStA beispielsweise über das Semesterticket, über Sozialhilfen der Hochschule oder unterhält ein Café auf dem Campus. Er hilft auch bei der Wohnungsvermittlung und internationalen Studierenden bei den ersten Schritten im neuen Land. Auch wenn du der Meinung bist, dass auf dem Campus Fahrradständer fehlen oder eine vegane Variante in der Mensa mal zeitgemäß wäre, ist der AStA die richtige Anlaufstelle.

Um das Ganze zu organisieren, gibt es häufig auch nochmal mehrere Referate innerhalb des AStA, zum Beispiel ein LGTBQIA+-, Kultur- oder Technikreferat. Wenn du den AStA kontaktierst, weißt du so direkt, wer sich mit was am besten auskennt.

Wie kann ich beim AStA mitmachen?

Eine der größten Kritiken am Konzept des AStA ist die geringe Wahlbeteiligung an den Wahlen zum Studierendenparlament. Während der 60er- und 70er-Jahre lag die Wahlbeteiligung bei bis zu 60 Prozent, heute liegt sie eher im einstelligen Prozentbereich. Wenn du beim AStA mitmachen möchtest, ist das aber natürlich deine Chance, dort recht leicht einzusteigen. Um vom Studierendenparlament in den AStA gewählt zu werden, kannst du je nach Hochschule einfach mal den AStA anschreiben und fragen, wie du am besten mitmachen kannst. Wenn du dich von alleine ehrenamtlich engagierst, lernst du die anderen Leute im AStA kennen und wirst dann in der Regel im Handumdrehen auch ein „offizielles“ Mitglied.

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