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Mein Studium & Corona

Seit dem Ausbruch im Jahr 2020 hat das Coronavirus die gesamte Welt aus dem Gleichgewicht gebracht. Wie sich Corona auf deine Studienpläne auswirkt, erfährst du in unserem Artikel. Darüber hinaus versorgen wir dich mit einer ordentlichen Portion Optimismus und zeigen dir auf, wie du die corona‘ische Krisenzeit für dich als Chance und als Unterstützung für andere Menschen nutzen kannst!

Inhaltsverzeichnis

Wie verläuft das Wintersemester 2022/23?

Wie sich das Wintersemester 2022/23 gestalten wird bzw. ob Studierende wieder überwiegend zu Hause lernen werden, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen (Stand: 09/2022). Hochschulen arbeiten bereits an szenariobasierten Planungen, um bestmöglich auf den Start des Wintersemesters vorbereitet zu sein. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen kann es im Wintersemester 2022 erneut zur Verschärfung der Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, 3G-Regel) oder sogar zu Einschränkungen des Präsenzbetriebs kommen.

Vergangene Corona-Semester

Sommersemester 2022

Das Sommersemester 2022 findet zum Großteil in Präsenz statt. Die Möglichkeit zu digitalen Lehrveranstaltungen und Prüfungen besteht weiterhin und an vielen Universitäten werden einige Veranstaltungen weiterhin remote abgehalten. Die Details zur Umsetzung der Schutz- und Hygienemaßnahmen für den Präsenzbetrieb werden von den Ländern individuell festgelegt. In vielen Bundesländern entfallen beispielsweise die 3G-Regel sowie die Maskenpflicht.

Wintersemester 2021/22

Dank der Impfungen sind Präsenzveranstaltungen möglich! Die Grundlage für Vorlesungen und Tutorien vor Ort ist die 3G-Regel. Nur wer geimpft, genesen oder anhand eines aktuellen Coronatests negativ getestet ist, darf teilnehmen. Ergänzt wird die 3G-Regel durch die AHA+L-Formel. Hört sich zugegebenermaßen etwas nach Chemie an, aber fasst eigentlich nur unseren gelebten Alltag der letzten zwei Jahre zusammen: Abstand + Hygieneregeln + Atemschutz + Lüften.

Hilfe bei der Studienwahl: Wenn sich bei dir in Bezug auf die Wahl eines Studiengangs noch Ratlosigkeit breitmacht, können dir unsere Themenseiten zur Studienwahl und zu den Studiengängen bei deiner Entscheidung helfen oder dir ganz neue Inspirationen liefern.

Ein Fernstudium - die Krisenzeit sinnvoll nutzen

Du suchst nach einer Perspektive in diesen unsicheren Zeiten? Dann kannst du nun aufhören zu suchen! Ein Studium aus der Ferne kann gerade in diesen Tagen viele Vorteile haben, unter anderem zum Beispiel:

  • Online-Bewerbung und -Einschreibung
  • ortsunabhängiges Studieren
  • an manchen Hochschulen kannst du einen Monat lang ein Probestudium absolvieren, um zu schauen, ob dir der Studiengang gefällt
  • Erhalt aller notwendigen Lernmaterialien über digitale Plattformen oder den Post-Weg
  • Möglichkeit von Online-Prüfungen
  • Planungssicherheit, da kein Chaos durch den Aufschub des Semesterstarts droht
  • Studienstart oft zu jeder Zeit im Jahr möglich
  • Flexibilität in der Gestaltung des Studienplans

Zu Hause studieren, 100% online

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Heute arbeiten und lernen wir anders, virtueller, flexibler. Warum also beim Studium Abstriche machen? Mit einem IU Fernstudium kannst Du jederzeit starten, studierst bequem von zu Hause und kannst das Angebot vorab vier Wochen kostenlos testen. Studium wechseln oder Vorleistungen anerkennen lassen? Klar! Wir helfen Dir gern und geben Tipps zur Online-Lehre.

Kostenloses Infomaterial Zum Profil

Die konkrete Studienorganisation kann zwischen den Fernstudienanbietern sehr unterschiedlich ausfallen. Einige sind vollständig auf Online-Prozesse ausgerichtet, andere hingegen kombinieren Online-Angebote mit Präsenzseminaren und -prüfungen.

Sollten die aufgelisteten Vorteile dich generell auf den Geschmack eines Fernstudiums gebracht haben, kannst du dich noch mit jeder Menge Datenfutter zu den diversen Fernstudiengängen und passenden Hochschulen in der Rubrik Fernstudium auf unserem Partnerportal Studieren-berufsbegleitend.de versorgen.

Einen Auszug unserer Fernstudiengänge findest du direkt hier:

Fernstudiengänge (für eine Auswahl einmal aufklappen)

Finanzierung des Fernstudiums

Eine Sache, die dich vielleicht von einem Fernstudien-Beginn abhalten mag, sind die wartenden Kosten. Ein Fernstudium ist häufig mit Studiengebühren verbunden. An dieser Stelle stehen dir jedoch viele Optionen offen, um den finanziellen Aufwand zu schultern. Du kannst beispielsweise auch für ein Fernstudium unter bestimmten Bedingungen BAföG-Leistungen beantragen. Welche Voraussetzungen das sind, wird dir auf unserer Seite Gibt es für ein Fernstudium BAföG? auf unserem Partnerportal Studieren-berufsbegleitend.de beantwortet.

Darüber hinaus kannst du dich für ein Stipendium bewerben oder einen Studienkredit beantragen. Zwar will niemand gerne in so jungen Jahren einen Kredit aufnehmen, doch durch die langfristig verbesserten Berufs- und Gehaltsaussichten nach einem Studienabschluss kann sich diese Investition durchaus lohnen.

Auslandssemester & Erasmus+

Sind Auslandssemester während der Corona-Pandemie möglich? Ja, das sind sie!

Mittlerweile ist die Situation so weit unter Kontrolle, dass geförderte Auslandsreisen und Auslandssemester wieder stattfinden. Du kannst dich demnach für Programme wie Erasmus+ bewerben, musst jedoch unter Umständen mit einigen Einschränkungen in der Durchführung deines Auslandssemesters rechnen.

Erasmus+

Sofern es für dein Gastland keine Reisebeschränkung gibt und der Hochschulbetrieb regulär in der Uni stattfindet, kannst du dein Auslandssemester mit Erasmus+ antreten und Präsenzveranstaltungen deiner Gasthochschule besuchen.

Sollte eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bestehen oder sollte die Einreise ins Zielland aufgrund von Corona nicht möglich sein, gibt es noch die Möglichkeit des digitalen Auslandssemesters. Was so viel bedeutet, wie: Du kannst in deinem WG-Zimmer in Marburg sitzen und digital ein Semester in Paris studieren. Das mag nicht ganz dein Traum-Auslandssemester sein, kommt aber wesentlich günstiger daher und über die neuen Studi-Bekanntschaften lässt sich ein wirklicher Paris-Besuch zu späterer Zeit bestimmt noch nachholen.

Die Situation kann sich natürlich auch nochmal ändern - zum Positiven, aber auch zum Negativen. Informier dich im Zuge deiner Planung daher ganz genau bei deiner Hochschule und z. B. auf der Infoseite sowie der entsprechenden FAQ-Seite vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), wie die Situation um Auslandsaufenthalte aussieht.

Wichtig ist in jedem Fall:

  • Vor der Planung und dem Antritt eines Auslandsaufenthaltes solltest du dich über die aktuelle Lage im Zielland informieren, da sich die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes kurzfristig ändern können.
  • Von Reisen in Risikogebiete wird abgeraten.

Darüber hinaus wichtig zu wissen:

  • Bietet die Hochschule Online-Kurse an, die zur Erreichung der Lernziele führen können, werden auch diese Kurse vom Erasmus-Programm gefördert.
  • Wenn du in ein Auslandssemester startest und dich in dem Zielland in Quarantäne begeben musst, wird auch diese Zeit über Erasmus abgedeckt. Dies gilt nicht für die Quarantäne nach der Rückkehr in dein Heimatland.

BAföG während Corona

Seit April 2022 läuft der Hochschulbetrieb weitestgehend wieder im "Normalzustand". In diesem Zusammenhang enden auch die Ausgleichsregelungen im BAföG, deren Funktion es war, Corona-bedingte Nachteile für Studierende aufzufangen. Sollten Corona-Maßnahmen dennoch Auswirkungen auf dein Studium haben, können die Ausgleichsregelungen wieder zum Einsatz kommen. Das gilt beispielsweise für die Verlängerung der Förderungshöchstdauer, falls sich dein Studium aufgrund von Corona verlängert.

Mit anderen Worten: Die BAföG-Zahlungen werden auch dann gezahlt, wenn Semesterstarts verschoben werden, Hochschulen vorübergehend schließen müssen und die Semester im Notfall überwiegend nur digital stattfinden können.

Kommt es aufgrund der Verbreitung von Covid-19 und den wirtschaftlichen Auswirkungen zu einer Veränderung in deinem Nebenverdienst, so solltest du das schnellstmöglich melden. In diesem Fall kann dein BAföG-Satz an die geänderten Umstände angepasst werden.

Unser Tipp

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Dein Studium steht bevor, du musst dich um tausend Dinge kümmern und vor einer Sache graut es dir ganz besonders: dem BAföG-Antrag? Vielleicht fürchtest du dich vor Formularstapeln und Amtsdeutsch, vielleicht hast du auch schon einmal selbst einen Antrag gestellt und möchtest den nächsten umgehen – alles kein Problem!

MeinBafög ist deine Plattform für den BAföG-Antrag: Mit dem BAföG-Rechner weißt du in weniger als 2 Minuten, ob du BAföG-Anspruch hast, und erfährst sofort, wie dein möglicher Höchstsatz ausfällt. Erst, wenn du den Antrag dann auch wirklich stellen möchtest, zahlst du für den Service: 24,99 Euro beim Erstantrag – keine Folgekosten oder versteckten Gebühren. MeinBafög erstellt deine Formulare und sucht das zuständige BAföG-Amt für dich heraus – du musst sie nur noch abschicken.

Hört sich gut an? Hier geht es

Minijob-Perspektiven

Wenn du dir einen Studentenjob suchen willst, aber denkst, aufgrund der kritischen wirtschaftlichen Lage sieht es damit schlecht aus, dann stimmt das zum Glück nicht mehr. Viele Unternehmen haben sich lange Zeit zwar nur mit Kurzarbeit über Wasser gehalten. Im Jahr 2022 suchen aber vor allem Gastronomie- und Tourismusbetriebe sowie Geschäfte des Einzelhandels dringend nach (studentischen) Minijobber/innen und Teilzeitkräften. Onlinebasierte Unternehmen können von der Corona-Lage sogar profitiert haben und sind so vielleicht noch mehr gewachsen. Das wiederum zieht einen höheren Bedarf an fleißigen Studierenden mit sich. Deine Chancen auf einen Studi-Job sind also wieder deutlich besser als zu Beginn der Pandemie!

Sollte es mit dem Nebenjob nicht klappen, kannst du dennoch einen kühlen Kopf bewahren. Wir zeigen dir diverse Optionen für eine Studienfinanzierung, mit denen du gut durchs Studium kommst.

Das Allerheilmittel: intensive Forschungsarbeit!

Die erschreckenden Infektionsraten und leider auch Todeszahlen der letzten Jahre haben gezeigt: Was wir am dringendsten bei dem Ausbruch einer Pandemie brauchen, sind wirkungsvolle Medikamente zur Linderung des Krankheitsverlaufs sowie einen wirkungsvollen Impfstoff. Der einzige Weg dorthin führt über intensive Forschungsarbeit. Der Bedarf an geschulten und motivierten Experten ist somit groß und dürfte in den nächsten Jahrzehnten immer weiter steigen. Denn die wachsende Weltbevölkerungszahl und die Globalisierung begünstigen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten.

Um in der Zukunft besser gegen Epidemien und Pandemien gewappnet zu sein, braucht es also viele Nachwuchskräfte mit einem ausgeprägten Forschergeist. Wichtige Studienbereiche sind dafür unter anderem die Biomedizin, die Virologie und die Epidemiologie. Wenn eins dieser Fächer dein brennendes Interesse weckt, dann informiere dich gerne auf den ausführlichen Studiengangsseiten auf unserem Partnerportal Gesundheit-studieren.com. Also, bitte hier entlang: Biomedizin, Virologie, Epidemiologie.

Studiengänge für Forschungsfans (einmal ausklappen)

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