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Mein Studium & Corona

Seit dem Ausbruch im Jahr 2020 hat das Coronavirus die gesamte Welt aus dem Gleichgewicht gebracht. Kaum ein Gebiet wurde nicht von der Pandemie erfasst und das Leben an diesen Orten, wie wir es bisher kannten, auf den Kopf gestellt. Auch die Hochschulen sind davor nicht geschützt. Wie sich Corona auf deine Studienpläne auswirkt, erfährst du in unserem Artikel. Darüber hinaus versorgen wir dich mit einer ordentlichen Portion Optimismus und zeigen dir auf, wie du die corona‘ische Krisenzeit für dich als Chance (und als Unterstützung für andere Menschen) nutzen kannst!

Inhaltsverzeichnis

So verläuft das Wintersemester 2021/2022

Dank der Impfungen sind wieder vermehrt Präsenzveranstaltungen möglich! Die Grundlage für Vorlesungen und Tutorien vor Ort ist die 3G-Regel. Nur wer geimpft, genesen oder anhand eines aktuellen Coronatests negativ getestet ist, darf teilnehmen. Ergänzt wird die 3G-Regel durch die AHA+L-Formel. Hört sich zugegebenermaßen etwas nach Chemie an, aber fasst eigentlich nur unseren gelebten Alltag der letzten zwei Jahre zusammen: Abstand + Hygieneregeln + Atemschutz + Lüften.

Auswirkungen auf das Sommersemester 2022

Für das Sommersemester 2022 streben Länder und Hochschulen den Hochschulbetrieb in Präsenz an. Die Details zur Umsetzung der Schutz- und Hygienemaßnahmen werden von den Ländern individuell festgelegt. In NRW gilt beispielsweise, dass nur immunisierte oder getestete Menschen Zugang zu Präsenzveranstaltungen und Präsenzprüfungen haben. Außerdem gelten die Maskenpflicht sowie das Abstandsgebot von 1,5m.

So ist das Corona Sommersemester 2021 verlaufen:

  • das Sommersemester 2021 fand bundesweit statt
  • die Ausrichtung des Studiums war vorwiegend digital
  • In NRW wurde die Regelstudienzeit im WiSe 2020/2021 nochmals um ein Semester verlängert und die Freiversuchsregelung wieder eingeführt. Somit können Studierende länger BAföG-berechtigt sein und für nicht bestandene Prüfungen einen Freiversuch geltend machen. Dies ist auch in anderen Bundesländern der Fall.
  • Studierende in einer akuten pandemiebedingten Notlage konnten bis zum 30. September 2021 eine staatliche Überbrückungshilfe beantragen.

Hilfe bei der Studienwahl: Wenn sich bei dir in Bezug auf die Wahl eines Studiengangs noch Ratlosigkeit breitmacht, können dir unsere Themenseiten zur Studienwahl und zu den Studiengängen bei deiner Entscheidung helfen oder dir ganz neue Inspirationen liefern.

Ein Fernstudium - die Krisenzeit sinnvoll nutzen

Infografik zu den Vorteilen eines Fernstudiums während der Corona-Pandemie

Du suchst nach einer Perspektive in diesen unsicheren Zeiten? Dann kannst du nun aufhören zu suchen! Ein Studium aus der Ferne kann gerade in diesen Tagen viele Vorteile haben, unter anderem zum Beispiel:

  • Online-Bewerbung und -Einschreibung
  • ortsunabhängiges Studieren
  • an manchen Hochschulen kannst du einen Monat lang ein Probestudium absolvieren, um zu schauen, ob dir der Studiengang gefällt
  • Erhalt aller notwendigen Lernmaterialien über digitale Plattformen oder den Post-Weg
  • Möglichkeit von Online-Prüfungen
  • Planungssicherheit, da kein Chaos durch den Aufschub des Semesterstarts droht
  • Studienstart oft zu jeder Zeit im Jahr möglich
  • Flexibilität in der Gestaltung des Studienplans

Zu Hause studieren, 100% online

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Heute arbeiten und lernen wir anders, virtueller, flexibler. Warum also beim Studium Abstriche machen? Mit einem IU Fernstudium kannst Du jederzeit starten, studierst bequem von zu Hause und kannst das Angebot vorab vier Wochen kostenlos testen. Studium wechseln oder Vorleistungen anerkennen lassen? Klar! Wir helfen Dir gern und geben Tipps zur Online-Lehre.

Kostenloses Infomaterial Zum Profil

Die konkrete Studienorganisation kann zwischen den Fernstudienanbietern sehr unterschiedlich ausfallen. Einige sind vollständig auf Online-Prozesse ausgerichtet, andere hingegen kombinieren Online-Angebote mit Präsenzseminaren und -prüfungen.

Sollten die aufgelisteten Vorteile dich generell auf den Geschmack eines Fernstudiums gebracht haben, kannst du dich noch mit jeder Menge Datenfutter zu den diversen Fernstudiengängen und passenden Hochschulen in der Rubrik Fernstudium auf unserem Partnerportal Studieren-berufsbegleitend.de versorgen.

Einen Auszug unserer Fernstudiengänge findest du direkt hier:

Fernstudiengänge (für eine Auswahl einmal aufklappen)

Finanzierung des Fernstudiums

Eine Sache, die dich vielleicht von einem Fernstudien-Beginn abhalten mag, sind die wartenden Kosten. Ein Fernstudium ist häufig mit Studiengebühren verbunden. An dieser Stelle stehen dir jedoch viele Optionen offen, um den finanziellen Aufwand zu schultern. Du kannst beispielsweise auch für ein Fernstudium unter bestimmten Bedingungen BAföG-Leistungen beantragen. Welche Voraussetzungen das sind, wird dir auf unserer Seite "Gibt es für ein Fernstudium BAföG?" und ebenfalls auf unserem Partnerportal Studieren-berufsbegleitend.de beantwortet.

Darüber hinaus kannst du dich für ein Stipendium bewerben oder einen Studienkredit beantragen. Zwar will niemand gerne in so jungen Jahren einen Kredit aufnehmen, doch durch die langfristig verbesserten Berufs- und Gehaltsaussichten nach einem Studienabschluss kann sich diese Investition durchaus lohnen.

Auslandssemester & Erasmus+

Du spielst mit dem Gedanken eines Auslandssemesters und machst dir nun Sorgen, ob das trotz Corona überhaupt möglich ist? Die Antwort ist: Ja, es ist wieder möglich!

Mittlerweile ist die Situation so weit unter Kontrolle, dass Auslandsreisen (für doppelt geimpfte Personen) nicht mehr in dem Maße gefährlich sind, wie sie es in der jüngsten Vergangenheit waren. Du kannst dich demnach für Programme wie Erasmus+ bewerben, musst jedoch unter Umständen mit einigen Einschränkungen in der Durchführung deines Semesters im Ausland rechnen.

Erasmus+

Dein Auslandssemesters mit Erasmus+ kann unter dem Motto "Blended Mobility" stehen. Heißt auf gut Deutsch: Du lebst in deinem auserwählten Gastland, studierst aber überwiegend digital. Das ist zwar nicht optimal, ermöglicht dir aber dennoch, das Land und die Kultur kennenzulernen.

Eine andere Variante ist das digitale Auslandssemester. Was so viel bedeutet, wie: Du kannst in deinem WG-Zimmer in Marburg sitzen und digital ein Semester in Paris studieren. Das mag nicht ganz dein Traum-Auslandssemester sein, kommt aber wesentlich günstiger daher und über die neuen Studierenden-Bekanntschaften lässt sich ein wirklicher Paris-Besuch zur späteren Zeit bestimmt noch nachholen.

Die Situation kann sich natürlich auch nochmal ändern - zum Positiven, aber auch zum Negativen. Informier dich im Zuge deiner Planung daher ganz genau bei deiner Hochschule und z. B. auf der Infoseite sowie der entsprechenden FAQ-Seite vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), wie die Situation um Auslandsaufenthalte aussieht.

Wichtig ist in jedem Fall:

  • Vor der Planung und dem Antritt eines Auslandsaufenthaltes solltest du dich über die aktuelle Lage im Zielland informieren, da sich die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes kurzfristig ändern können.
  • Von Reisen in Risikogebiete wird abgeraten.
  • Ggf. ist nur ein virtueller Beginn und ein späterer Wechsel zu Präsenzveranstaltungen, Blended Mobility oder ein rein digitales Auslandssemester möglich.

Darüber hinaus wichtig zu wissen:

  • Bietet die Hochschule Online-Kurse an, die zur Erreichung der Lernziele führen können, werden auch diese Kurse vom Erasmus-Programm gefördert.
  • Wenn du in ein Auslandssemester startest und dich in dem Zielland in Quarantäne begeben musst, wird auch diese Zeit über Erasmus abgedeckt. Dies gilt nicht für die Quarantäne nach der Rückkehr in dein Heimatland.

BAföG während Corona

Kurz und auf den Punkt: An dieser Stelle besteht weiterhin kein Grund für Stresspusteln! Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat verkündet, dass Studierende, die auf BAföG-Leistungen angewiesen sind, keine finanziellen Nachteile zu befürchten haben. Die BAföG-Zahlungen werden auch dann gezahlt, wenn Semesterstarts verschoben werden, Hochschulen vorübergehend schließen müssen und die Semester im Notfall überwiegend nur digital stattfinden können.

Kommt es aufgrund der Verbreitung von Covid-19 und den wirtschaftlichen Auswirkungen zu einer Veränderung in deinem Nebenverdienst, so solltest du das schnellstmöglich melden. In diesem Fall kann dein BAföG-Satz an die geänderten Umstände angepasst werden.

Unser Tipp

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Dein Studium steht bevor, du musst dich um tausend Dinge kümmern und vor einer Sache graut es dir ganz besonders: dem BAföG-Antrag? Vielleicht fürchtest du dich vor Formularstapeln und Amtsdeutsch, vielleicht hast du auch schon einmal selbst einen Antrag gestellt und möchtest den nächsten umgehen – alles kein Problem!

MeinBafög ist deine Plattform für den BAföG-Antrag: Mit dem BAföG-Rechner weißt du in weniger als 2 Minuten, ob du BAföG-Anspruch hast, und erfährst sofort, wie dein möglicher Höchstsatz ausfällt. Erst, wenn du den Antrag dann auch wirklich stellen möchtest, zahlst du für den Service: 24,99 Euro beim Erstantrag – keine Folgekosten oder versteckten Gebühren. MeinBafög erstellt deine Formulare und sucht das zuständige BAföG-Amt für dich heraus – du musst sie nur noch abschicken.

Hört sich gut an? Hier geht es

Überbrückungshilfe für Studierende

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte für Studierende, die sich nachweislich in einer akuten pandemiebezogenen Notlage befinden, eine Überbrückungshilfe ins Leben gerufen. Diese konnte über das Online-Portal vom Bundesministeriums beantragt werden. Die Überbrückungshilfe ist nun zum 30. September 2021 ausgelaufen. Es können keine Anträge mehr gestellt werden.

Ausführlichere Informationen dazu findest du in der Pressemitteilung "Merkliche Erholung am studentischen Arbeitsmarkt und planmäßiges Auslaufen der Überbrückungshilfe über die Studierendenwerke" des BMBF.

Minijob-Perspektiven

Wenn du dir einen Studentenjob suchen willst, aber denkst, aufgrund der kritischen wirtschaftlichen Lage sieht es damit schlecht aus, dann stimmt das zum Glück nicht mehr. Viele Unternehmen haben sich lange Zeit zwar nur mit Kurzarbeit über Wasser gehalten und aus diesem Grund kaum oder keine studentischen Hilfskräfte eingestellt, überwiegend onlinebasierte Unternehmen hingegen können von der Corona-Lage jedoch auch profitiert haben und sind so vielleicht noch mehr gewachsen. Das wiederum zieht einen höheren Bedarf an fleißigen Studierenden mit sich.

Dank Impfquote in Kombination mit Homeoffice-Möglichkeiten für mitarbeitende Studierende und/oder ausgeklügelten Schichtplänen kehrt auch insgesamt zunehmend mehr Normalität in den Berufsalltag zurück. Deine Chancen auf einen Studi-Job sind also wieder deutlich besser als zu Beginn der Pandemie!

Sollte es mit dem Nebenjob nicht klappen, kannst du dennoch einen kühlen Kopf bewahren. Wir zeigen dir diverse Optionen für eine Studienfinanzierung, mit denen du gut durchs Studium kommst.

Das Allerheilmittel: intensive Forschungsarbeit!

Die erschreckenden Infektionsraten und leider auch Todeszahlen der letzten Jahre haben gezeigt: Was wir am dringendsten bei dem Ausbruch einer Pandemie brauchen, sind wirkungsvolle Medikamente zur Linderung des Krankheitsverlaufs sowie einen wirkungsvollen Impfstoff. Der einzige Weg dorthin führt über intensive Forschungsarbeit. Der Bedarf an geschulten und motivierten Experten ist somit groß und dürfte in den nächsten Jahrzehnten immer weiter steigen. Denn die wachsende Weltbevölkerungszahl und die Globalisierung begünstigen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten.

Um in der Zukunft besser gegen Epidemien und Pandemien gewappnet zu sein, braucht es also viele Nachwuchskräfte mit einem ausgeprägten Forschergeist. Wichtige Studienbereiche sind dafür unter anderem die Biomedizin, die Virologie und die Epidemiologie. Wenn eins dieser Fächer dein brennendes Interesse weckt, dann informiere dich gerne auf den ausführlichen Studiengangsseiten auf unserem Partnerportal Gesundheit-studieren.com. Also, bitte hier entlang: Biomedizin, Virologie, Epidemiologie.

Studiengänge für Forschungsfans (einmal ausklappen)

Zu Hause ist es doch auch ganz schön!

Mittlerweile dürfte wohl den meisten von uns schon mehrfach die Decke auf den Kopf gefallen sein. Dank steigender Impfquote und sinkender Infektionszahlen kehrt mittlerweile immerhin wieder ein wenig Normalität in den Alltag zurück. Aber nach wie vor sollte alles noch mit einer gewissen Vorsicht genossen werden. Also, passt gut auf euch und eure Mitmenschen auf, bleibt vielleicht trotzdem öfter mal zu Hause und lest ein gutes Buch oder widmet euch eurer Studienwahl. ;)

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