Mein Studium & Corona

Das Coronavirus hat in den vergangenen Monaten die gesamte Welt aus dem Gleichgewicht gebracht. Kaum ein Gebiet wurde nicht von der Pandemie erfasst und das Leben an diesen Orten, wie wir es bisher kennen, auf den Kopf gestellt. Auch die Hochschulen sind davor nicht geschützt. Wie sich Corona auf deine Studienpläne auswirkt, erfährst du in unserem Artikel. Darüber hinaus versorgen wir dich mit einer ordentlichen Portion Optimismus und zeigen dir auf, wie du die corona‘ische Krisenzeit für dich (und andere Menschen) als Chance nutzen kannst!

Inhaltsverzeichnis

Auswirkungen von Corona auf das Wintersemester 2020/2021

Eine Einschätzung darüber zu treffen, wie sich das Coronavirus Ende des Jahres und Anfang nächsten Jahres auf die Hochschulen auswirken wird, ist momentan noch schwer möglich. Dies hängt im Hochschulbereich insbesondere davon ab, welche Fortschritte es in der Pandemiebewältigung gibt und wie die gesundheitliche Lage in der Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt aussieht.

Verspäteter Start in das Wintersemester 2020 und 2021

Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, den Start für das Wintersemester 2020 und 2021 einheitlich für alle Universitäten und Fachhochschulen auf den 01. November 2020 zu verlegen. Schwarz auf weiß findest du diesen Beschluss in der Pressemitteilung der KMK vom 03. April.

Eins ist zudem gewiss: In irgendeiner Art und Weise wird der Hochschulbetrieb in Deutschland und dem Rest der Welt immer weitergehen. Insbesondere in Krisenzeiten braucht es schließlich jede Menge kluge Köpfe, die nachkommen. Anstatt dich von Sorgen verunsichern und von deinen Zielen abbringen zu lassen, solltest du gerade jetzt mit Motivation und Optimismus nach vorne schauen. Eine Studienentscheidung – sei es nach dem Abitur oder im Anschluss an einen Bachelor – ist auch in der momentanen Zeit nicht weniger wichtig.

Die wichtigsten Änderungen aufgrund von Corona in diesem Jahr:

Infografik zu den Auswirkungen des Coronavirus auf das Studium
  • Das Sommersemester 2020 findet bundesweit statt. Ein vollständiger Ausfall der Lehrangebote (Nullsemester) ist somit vom Tisch.
  • Am 20. April ist an den meisten Hochschulen der Startschuss für ein digitales Semester gefallen. Es wird demnach in der Regel keine Präsenzveranstaltungen geben. Diese könnten unter Berücksichtigung der Entwicklungen gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. 
  • Es werden nicht alle Lehrinhalte angeboten werden können, den Studierenden soll daraus jedoch kein Nachteil entstehen. Insbesondere in Bezug auf BAföG, Kindergeld und Krankenversicherung sollen flexible Lösungen gefunden werden.
  • Die Regelstudienzeit wird um ein Semester verlängert. Diese Regelung gilt für alle, die im Sommersemester 2020 regulär eingeschrieben sind (auch Zweithörerinnen und -hörer), grundsätzlich jedoch nicht für beurlaubte Studierende. Das Rektorat der jeweiligen Hochschule kann für Studierende im Urlaubssemester allerdings eine Sonderregelung festlegen.
  • Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat beschlossen, die Semesterzeiten für das Sommersemester 2020 nicht zu verschieben. Die Vorlesungszeiten innerhalb der Semesterzeiten hingegen können flexibel gestaltet werden.
  • Studierende in einer akuten pandemiebedingten Notlage können für Juni, Juli und August 2020 eine staatliche Überbrückungshilfe beantragen. Alle wichtigen Informationen dazu findest du im nachfolgenden Abschnitt Überbrückungshilfe für Studierende.
  • Die Frist für das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren des kommenden Wintersemesters 2020/21 wurde aufgrund der verschobenen Abiturprüfungen für Neuabiturientinnen und Neuabiturienten bis zum 20. August 2020 verlängert. Für Studiengänge ohne Numerus Clausus gilt jedoch die ursprüngliche Einschreibefrist.
  • Ausländische Studierende, die aufgrund der Coronaregelungen im Wintersemester 2020/2021 nur Onlinekurse belegen und keine Präsenzfächer nachweisen können, erhalten in Deutschland kein Visum.

Wenn sich bei dir in Bezug auf die Wahl eines Studiengangs noch Ratlosigkeit breit macht, können dir unsere Themenseiten zur Studienwahl und zu den Studiengängen vielleicht bei deiner Entscheidung helfen.

Ein Fernstudium - Die Krisenzeit sinnvoll nutzen

Inforgrafik zu den Vorteilen eines Fernstudiums während der Corona-Pandemie

Du suchst nach einer Perspektive in diesen unsicheren Zeiten? Dann kannst du nun aufhören zu suchen! Die Präsenz-Universitäten sind zurzeit zwar größtenteils geschlossen und es ist nur ein eingeschränkter Zugang zu Lerninhalten möglich, das Fernstudium-Angebot floriert jedoch nach wie vor. Und ein Studium aus der Ferne kann gerade in diesen Tagen viele Vorteile haben, unter anderem zum Beispiel:

  • Online-Bewerbung und -Einschreibung
  • ortsunabhängiges Studieren
  • an manchen Hochschulen kannst du einen Monat lang ein Probestudium absolvieren, um zu schauen, ob dir der Studiengang gefällt
  • Erhalt aller notwendigen Lernmaterialien über digitale Plattformen oder den Post-Weg
  • Möglichkeit von Online-Prüfungen
  • Planungssicherheit, da kein Chaos durch den Aufschub des Semesterstarts droht
  • Studienstart oft zu jeder Zeit im Jahr möglich
  • Flexibilität in der Gestaltung des Studienplans

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Die konkrete Studienorganisation kann zwischen den Fernstudienanbietern sehr unterschiedlich ausfallen. Einige sind vollständig auf Online-Prozesse ausgerichtet, andere hingegen kombinieren Online-Angebote mit Präsenzseminaren und -prüfungen.

Sollten die aufgelisteten Vorteile dich generell auf den Geschmack eines Fernstudiums gebracht haben, kannst du dich noch mit jeder Menge Datenfutter zu den diversen Fernstudiengängen und passenden Hochschulen in der Rubrik Fernstudium auf unserem Partnerportal Studieren-berufsbegleitend.de versorgen.

Finanzierung des Fernstudiums

Eine Sache, die dich vielleicht von einem Fernstudien-Beginn abhalten mag, sind die wartenden Kosten. Ein Fernstudium ist häufig mit Studiengebühren verbunden. An dieser Stelle stehen dir jedoch viele Optionen offen, um den finanziellen Aufwand zu schultern. Du kannst beispielsweise auch für ein Fernstudium unter bestimmten Bedingungen BAföG-Leistungen beantragen. Welche Voraussetzungen das sind, wird dir auf unserer Seite Gibt es für ein Fernstudium BAföG? ebenfalls auf unserem Partnerportal Studieren-berufsbegleitend.de beantwortet.

Darüber hinaus kannst du dich für ein Stipendium bewerben oder einen Studienkredit beantragen. Zwar will niemand gerne in so jungen Jahren einen Kredit aufnehmen, doch durch die langfristig verbesserten Berufs- und Gehaltsaussichten nach einem Studienabschluss kann sich diese Investition in den meisten Fällen durchaus lohnen.

Auslandssemester & Erasmus+

Solltest du bereits mit dem Gedanken eines Auslandssemesters gespielt oder schon konkrete Pläne gemacht haben, dann solltest du wissen, dass Auslandsaufenthalte nach wie vor schwierig sein können. Das Auswärtige Amt hatte lange Zeit eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und ausdrücklich von nicht notwendigen Reisen ins Ausland abgeraten. Für diejenigen, die sich Anfang des Jahres noch im Ausland befanden, wurde eine umfangreiche Rückholaktion durchgeführt. Zum einen bedingt durch die kritische Gesundheitslage weltweit und zum anderen durch die drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr.

Mittlerweile wurden die Reisebeschränkungen weitestgehend gelockert und touristische Reisen ins Ausland so wieder möglich gemacht.

Erasmus+

Aufgrund der weltweiten Reisewarnung wurden im Rahmen des Projektes Erasmus+ längere Zeit keine Personen in andere Länder entsandt. Studierende und Lehrende, die sich noch mit Unterstützung von Erasmus im Ausland befanden, konnten eine Erstattung für entstandene Kosten durch eine Änderung der Reisepläne beantragen. Die EU-Kommission hatte diesbezüglich die Anwendung der „force majeure“-Regelung ausgerufen. Die Ausbreitung des Coronavirus und die daraus resultierenden Auswirkungen wurden somit als Höhere Gewalt eingestuft.

Nähere Informationen zur Anwendung der „force majeure“-Klausel und der Kostenerstattung findest du auf der Infoseite sowie der entsprechenden FAQ-Seite vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Zukünftige Auslandsreisen - Wintersemester 2020 Erasmus

Vor allem in Corona-Zeiten dürfte eine Vielzahl an Menschen vom Fernweh geplagt sein. Lange verbotene Früchte schmecken bekanntlich immerhin noch mal süßer. Wie sieht es aber hinsichtlich zukünftiger Auslandsreisen mit Erasmus-Förderung im Wintersemester 2020 und 2021 aus? Diese sind wieder möglich. Jedoch werden folgende Hinweise aufgeführt:

  • vor der Planung und dem Antritt eines Auslandsaufenthaltes solltest du dich über die aktuelle Lage im Zielland informieren, da sich die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sehr kurzfristig ändern können
  • von Reisen in Risikogebiete wird abgeraten
  • ggf. sollte der virtuelle Beginn und ein späterer Wechsel zu Präsenzveranstaltungen in Betracht gezogen werden

Darüber hinaus wichtig zu wissen:

  • Bietet die Hochschule Online-Kurse an, die zur Erreichung der Lernziele führen können, werden auch diese Kurse vom Erasmus-Programm gefördert.
  • Wenn du in ein Auslandssemester startest und dich in dem Zielland in Quarantäne begeben musst, wird auch diese Zeit über Erasmus abgedeckt. Dies gilt nicht für die Quarantäne nach der Rückkehr in dein Heimatland.

BAföG während Corona

Kurz und auf den Punkt: An dieser Stelle bestand und besteht weiterhin kein Grund für Stresspusteln! Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat verkündet, dass Studierende, die auf BAföG-Leistungen angewiesen sind, während der Corona-Pandemie keine finanziellen Nachteile zu befürchten haben. Die BAföG-Zahlungen wurden somit weiterhin gezahlt, auch wenn der Semesterstart verschoben wurde, die Hochschulen vorübergehend geschlossen waren und die Semester nun überwiegend digital stattfinden.

Erstsemester-Alert: Dies galt ebenso für Studienbeginner, die im April in ein Studium gestartet sind und das erste Mal Leistungen bezogen haben. Trotz des verschobenen Semesterstarts, haben die BAföG-Zahlungen zum regulären Studienbeginn eingesetzt. 

Kommt es aufgrund der Verbreitung von Covid-19 und den wirtschaftlichen Auswirkungen zu einer Veränderung in deinem Nebenverdienst, so solltest du auch das schnellstmöglich melden. In diesem Fall kann dein BAföG-Satz an die geänderten Umstände angepasst werden.

Engagement im Gesundheitsbereich

Studierende, die BAföG beziehen und im Zuge der Pandemie-Bekämpfung für wenige Monate im Gesundheitswesen oder in sozialen Einrichtungen arbeiten, verlieren durch ihr erhöhtes Einkommen in diesem Zeitraum nicht ihren grundlegenden BAföG-Anspruch. Das höhere Einkommen kann lediglich bewirken, dass die Leistungen in diesem Zeitraum wegfallen davor und danach bleibt der Anspruch jedoch unangetastet. Normalerweise wirkt sich ein erhöhtes Einkommen negativ auf den gesamten Bewilligungszeitraum aus. Mit diesem Schritt erhoffen sich die Bundesbildungsminister, junge Menschen, insbesondere mit medizinischen Kenntnissen, für ein Engagement im Gesundheitsbereich zu motivieren und sie in der Umsetzung zu unterstützen.

Überbrückungshilfe für Studierende

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat für Studierende, die sich nachweislich in einer akuten pandemiebezogenen Notlage befinden, eine Überbrückungshilfe ins Leben gerufen. Diese konnte für die Monate Juni, Juli und August 2020 bei dem jeweils zuständigen Studierendenwerk beantragt werden. Folgendes war in diesem Fall wichtig:

  • Antragsberechtigung: Antragsberechtigt sind ordnungsgemäß immatrikulierte Studierende einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Der Zuschuss steht Studierenden aus dem In- und Ausland offen. Studierende, die sich im Urlaubssemester befinden, haben keinen Anspruch.
  • Antragstellung: Die Überbrückungshilfe kannst du online bis zum letzten Tag des jeweiligen Bezugsmonats stellen – für Juni demnach bis zum 30.06.2020.
  • Höhe der Unterstützung: Zwischen 100 und 500 Euro pro Monat. Die Höhe richtet sich nach deinen Kontostand am Vortrag der Antragsstellung und wird vom jeweils zuständigen Studierendenwerk geprüft und in Abhängigkeit der individuellen Bedürftigkeit festgelegt.
  • Dauer der Unterstützung: Der Zuschuss kann für die Monate Juni, Juli und August 2020 gewährt werden. Der Antrag auf Überbrückungshilfe muss für jeden der Monate neu gestellt werden.
  • Erforderliche Nachweise: Immatrikulationsbescheinigung, Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung, Bankverbindung in Deutschland, Belege über das Bestehen der pandemiebedingten Notlage
  • Hinweis: Ein Antrag kann auch gestellt werden, wenn ausgelöst durch die Coronakrise trotz anderer Finanzierungsquellen (z.B. ein Darlehen oder Stipendium) eine finanzielle Notsituationen entstanden ist.

Ausführlichere Informationen findest du auf der Seite Wissenswertes zur Überbrückungshilfe für Studierende des BMBF.

Minijob-Perspektiven

Wenn du dir einen Studentenjob suchen wolltest und nun denkst, aufgrund der kritischen wirtschaftlichen Lage sieht es damit schlecht aus, dann stimmt das nur teilweise. Viele Unternehmen halten sich gerade zwar nur mit Kurzarbeit über Wasser und stellen aus diesem Grund keine studentischen Hilfskräfte ein, überwiegend onlinebasierte Unternehmen hingegen können von der Corona-Lage jedoch auch profitiert haben und sind so vielleicht noch mehr gewachsen. Das wiederum zieht einen höheren Bedarf an fleißigen Studierenden mit sich.

Es ist auch damit zu rechnen, dass wieder vermehrt studentische Hilfskräfte in anderen Bereichen gesucht werden. Sei es mit Homeoffice-Regelungen für mitarbeitende Studierende oder einem ausgeklügelten Schichtplan.

Sollte es mit dem Nebenjob nicht funktionieren oder Corona hat deiner Arbeit einen Strich durch die Rechnung gemacht, kannst du dennoch einen kühlen Kopf bewahren. Wir haben dir mal diverse Optionen für eine Studienfinanzierung zusammengesammelt.

Das Allerheilmittel: intensive Forschungsarbeit!

Die erschreckenden Infektionsraten und leider auch Todeszahlen haben gezeigt: Was wir dringend brauchen, ist ein Mittel zur Linderung des Krankheitsverlaufs sowie einen wirkungsvollen Impfstoff gegen Covid-19. Der einzige Weg dorthin führt über intensive Forschungsarbeit. Der Bedarf an geschulten und motivierten Experten ist somit groß und dürfte in den nächsten Jahrzehnten immer weiter steigen. Denn die wachsende Weltbevölkerungszahl und die Globalisierung begünstigen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten.

Um in der Zukunft besser gegen Epidemien und Pandemien gewappnet zu sein, braucht es also viele Nachwuchskräfte mit einem ausgeprägten Forschergeist. Wichtige Studienbereiche sind dafür unter anderem die Biomedizin, die Virologie und die Epidemiologie. Wenn eins dieser Fächer dein brennendes Interesse weckt, dann informiere dich gerne auf den ausführlichen Studiengangsbeschreibungen auf unserem Partnerportal Gesundheit-studieren.com. Also, bitte hier entlang: Biomedizin, Virologie, Epidemiologie.

Coronameldungen - Ein Rückblick

Abitur ohne Abschlussprüfungen?

Für viele angehende Abiturienten mag dieser Vorschlag wie Musik in ihren Ohren geklungen haben. Am Mittwoch, den 25.03.2020, haben die Kultusminister der Länder jedoch entschieden: Nichts da! Eine solche Maßnahme sei nicht notwendig und die Schüler könnten ihre Abschlüsse in gewohnter Weise erwerben. Unter Berücksichtigung strenger Hygienemaßnahmen fanden nun auch bereits Abiturprüfungen statt.

Corona-Bonus für Abiturientinnen und Abiturienten?

Der Deutsche Hochschulverband fordert einen Noten-Bonus für die Abiturientinnen und Abiturienten, gesetzt den Fall, der Notenschnitt des 2020-Jahrgangs fällt im Vergleich zu den vergangenen Jahrgängen deutlich schlechter aus. Die Abiturnoten sollen jedoch nicht nachträglich verbessert, sondern von den Ländern ein Bonus beim Numerus Clausus gewährt werden. Ziel dieser Maßnahme wäre, die besonderen Bedingungen der diesjährigen Abiturprüfungen zu berücksichtigen und die daraus entstandenen Nachteile für die Abschlussschülerinnen und -schülern auszugleichen. Über einen Beschluss in dieser Sache halten wir euch auf dem Laufenden.

Darüber hinaus wissenswert: Immer weniger Fächer haben einen Numerus Clausus als Zulassungsbeschränkung. Laut dem Centrum für Hochschulentwicklung sind nur rund 40 Prozent der Studiengänge noch mit einem NC besetzt.

Auswirkungen von Corona auf das Sommersemester 2020

Regulär beginnt das Sommersemester an den meisten Hochschulen jedes Jahr Anfang April. Im Hinblick auf die Zuspitzung der gesundheitlichen Lage wurde diese Jahr jedoch entschieden, den Start des Sommersemesters 2020 auf den 20. April zu verschieben.

Viele Hochschulen setzen aufgrund des Infektionsschutzes nun verstärkt auf Online-Angebote und bringen so die digitale Hochschule bis ins kleinste Studentenwohnheim-Zimmer, wo in der Regel nur die Gefahr lauert, sich einen Computervirus einzufangen. 

Es gab jedoch auch viele Hochschullehrerinnen und -lehrer, die ganz nach dem Motto "Nullsemester Corona" gefordert haben, das Sommersemester als „Nicht-Semester“ einzustufen. Womit dieses gänzlich nicht zählen würde und keine Auswirkungen auf die gesamte Semesterzahl und den Notenschnitt hätte. Die Begründung der Professoren war schlicht, dass keine fairen Studienbedingungen gewährleistet werden können.

In der Zwischenzeit: zu Hause bleiben!

Wir wissen: Es fällt mittlerweile maximal schwer, sich an die Abstandsregelungen zu halten, sich nicht mit der ganzen Freundesgruppe zum Grillen zu treffen oder die Familie noch mal herzlich in dem Arm zu schließen – aber wem fällt das momentan schon nicht schwer? Enorm wichtig ist jetzt trotzdem, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, bis sich die Gesundheitslage wieder nachhaltig entspannt hat. Eins sollten wir uns daher immer wieder vor Augen führen: „Social Distancing“ kann schlicht und ergreifend Leben retten. Also, bleibt zu Hause, widmet euch mal ganz neuen Dingen in den heimischen vier Wänden oder kramt die alten Puzzles aus dem Schrank und eins vor allem: bleibt gesund!

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