BAföG

Die Abkürzung BAföG steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz. Es legt den gesetzlichen Rahmen der staatlichen Unterstützung für die Ausbildung von Schülern und Studenten in Deutschland fest.

Umgangssprachlich steht das Kürzel BAföG auch für die Geldsumme, die man vom Staat zur Studienfinanzierung bekommt. Diese setzt sich aus dem sogenannten Bedarf zusammen. Wie hoch der Bedarf ist, richtet sich unter anderem nach der Art der besuchten Ausbildungsstätte und oft auch danach, ob man während der Ausbildung bei den Eltern wohnt oder nicht. Zahlreiche andere Faktoren wie das Vermögen des Auszubildenden (beispielsweise Sparkonto), Erträge aus ausbildungsbegleitender Arbeit (Studentenjob) und auch das Einkommen der Eltern und Ehegatten können die bewilligte Summe beeinflussen.
Wer sich um Kinder unter 10 Jahren im eigenen Haushalt kümmert, kann zusätzlich einen Antrag auf einen Kinderbetreuungszuschlag stellen.

Grundsätzlich gilt das BAföG für die gesamte Dauer der Ausbildung. Bei Studiengängen gilt dies jedoch meist nur für die Regelstudienzeit (findet man in der jeweiligen Studien- bzw. Prüfungsordnung). Auch hier gibt es jedoch zahlreiche Ausnahmen, wie beispielsweise länger dauernde Ausfälle durch Krankheit. Am besten informiert man sich ausführlich auf der entsprechenden Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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